Hervorgehobener Beitrag

Geerbte Dauerkarte

Mein Ur-Opa, mein Opa und mein Vater standen jeweils mit ihren Söhnen in der Kurve und somit war klar, dass ich meinen Sohn auch auf die einzig echten Farben polen möchte muss. Es war der letzte Wunsch meines Opas am Sterbebett und deswegen stand ich nun am vergangenem Wochenende erstmals im Block des …..

Bullshit! Meinen Opa hat Fussball kaum interessiert und mein Dad war mit mir Anfang der Achtziger ein einziges Mal im Rheinstadion woran ich nur eine blasse Erinnerung habe. Und überhaupt. Ich stehe nicht Woche für Woche in DER Kurve, sondern Woche für Woche in einer Kurve, oder zumindest in der Nähe einer solchen.

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Grimme Online Award 2017

Eine Linksammlung der Presseberichte rund um den Grimme Online Award 2017.

Der Einspieler auf der Gala in Köln, der uns ein wenig überraschte, überforderte und freute.

Die Begründung der Jury

Die Laudatio für den Grimme Online Award 2017 Kategorie Kultur & Unterhaltung wurde von Oliver Wnuk gehalten. Diese ist hier auf Youtube zu finden. Der Bauer, der da auf die Bühne stürmt ohne der Moderatorin die Hand zu reichen bin übrigens ich.

Swantje Unterberg vom Deutschlandfunk begleitete uns schon vor der Bekanntgabe der Sieger. Wo das Interview stattfand? Sie stieg in unseren Zug zu. Herausgekommen ist dieser gelungene Beitrag über Podcast, Autismus und unsere Abenteuer als Wochenendrebellen.

Die Kurzzusammenfassung für unser Projekt von Basic-One zeigt, dass nicht jeder verstanden hat was wir so tun.

Der WDR konzentriert sich auf die Gewinner aus dem eigenen Haus, erwähnt aber einen kleinen Wochenendrebell. Wer auch immer damit gemeint ist.

Der MDR fasst die Gewinner kurz zusammen. 

Das Medienmagazin DWDL würdigt, dass wir ohne Unterstützung eines großen Medienhauses gewannen.

Die besten Bilder gibts im Flickr-Acount des Grimme Online Awards.

Unsere Sitznachbarin bei der Verleihung des Grimme Online Awards in der Flora in Köln hat für den Daimler-Blog Ihre Eindrücke von der Veranstaltung niedergeschriebenl

Takiwatanga beim Grimme Online Award

Grimme Online Award 2017

In Episode 27 unseres Podcast Radiorebell  sprechen wir über den Grimme Online Award und den sehr ereignisreichen Freitag. Wir lernen etwas über die Sprache der Maori, eines neuseeländischen Volkes, da diese ein neues Wort für Autismus erfunden haben. Wir reden auch kurz über das neue Wort, welches ich mal erfunden habe. Spekuliert wird darüber, wie wir heißen würden, wenn wir Indianer wären. Geeinigt haben wir uns natürlich nicht. Außerdem podcasten wir an einem besonderen Ort, was man hoffentlich nicht am Sound merkt.

Aber natürlich halten wir uns auch ein kleines bisschen an das Thema. Denn am Freitag flog meine Schwester aus dem Kindergarten, aber aus einem erfreulichen Grund. Auch bekam ich mein Zeugnis, welches so viele Einsen beinhaltet, wie Papsi seine ganze Schulzeit nicht hatte. Wir klären was die drei schlimmsten Dinge sind, die einem im Zug passieren können, von dinierenden Kegelclubs, zu mürrischen Personen, die sich über fünf Minuten Verspätung leidenschaftlich aufregen können.

Malzbier auf den Grimme Online Award

Das aufregendste, was an diesem spannenden Tag passierte ist, war der Grimme Online Award. Nachdem wir mit dem Regionalexpress nach Köln zur Gala gefahren sind und dort empfangen wurden, konnten wir noch etwas den botanischen Garten genießen, bevor es dann mit der Verleihung los ging. Abgesehen davon reden wir ziemlich durcheinander über das aufregende Drumherum, von der Rückfahrt mitten in der Nacht und allem was danach passierte. Als die Preisverleihung zu Ende war, wartete Klaas nämlich mit eiskaltem Malzbier auf uns. 

Er ist nicht der einzige, dem wir danken möchten. Da ich dies aber nicht sage, soll ich Personen aufzählen, denen ich danken würde und Papsi dankt denjenigen dann. Etwas kompliziert, aber eine gute Lösung für die Zukunft.

Es geht auch um die verschiedenen Blickwinkel von mir und Papsi und ihr dürft erleben, wie Papsi mir die viele Welten-Interpretation durch ein äußerst bildliches Beispiel kaputt macht, als wir uns die verrücktesten Parallelwelten ausmalten. Ich werde mir möglicherweise eine neue Lieblingsinterpretation aussuchen müssen. 

Meine wissenschaftliche Blogpost-Empfehlung der Woche, falls euch interessiert welche Struktur Antimaterie hat.

Viel Spaß beim Hören

Jason

Warum wir auf Steady und auf Patreon aktiv sind?

Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, für Zeit mit meinem Sohn bezahlt werden zu wollen. Erst recht nicht, dass der ein oder andere Moralapostel mir vorwerfen kann, ich würde aus dem Leid meines Sohnes, welches nicht einmal vorhanden ist, Kapital schlagen wollen. Wir sind nicht reich und nicht arm und das Mittagessen wird unabhängig von einer Unterstützung nicht größer oder kleiner als zuvor. Wir werden auch in dreißig Jahren noch mehr zu Essen haben, als viel zu viele Menschen auf der Welt deutlich zu wenig haben. Trotzdem haben wir uns dafür entschieden, dass man uns über eine Crowdfundingplattform unterstützen kann. Das Equipment gab es nicht geschenkt, und für die eine oder andere Podcastfolge werden vielleicht ein paar Randkosten entstehen.Unterstütze uns auf Steady

Patreon/Steady funktioniert unter anderem, indem zusätzlicher exklusiver Inhalt an eine regelmäßig zahlende Supporter-Gruppe freigegeben wird. So sehr ich den Gedanken der nachhaltigen Unterstützung schätze, umso mehr widerstrebt es mir aber auch, die Mitleser und Mithörer in unterschiedliche Klassen zu unterteilen. Daher wird einem Steady/Patreon-Unterstützer nicht einmal etwas besonderes geboten. Als treuer Feed-Begleiter oder Blogabonent bekommt man also die identischen Inhalte. Sinnlos? Nein. Rebellisch, vielleicht. Fair? Ich denke, ja.

Wenn also der ein oder andere Mitleid hat mit der armen Familie mit dem autistischen Sohn, dann sucht Euch eine lokale Hilfsorganisation Eures Vertrauens und gebt dort ein paar Euro aus. Es gibt unzählig viele Menschen, die es dringender brauchen, und Mitleid ist bei uns nicht vonnöten. Wir haben den besten Sohn der Welt. Über Unterstützung freuen wir uns aber trotzdem, und Kommentare, Belehrungen, Be- und Verurteilungen nehme ich gerne per Mail unter radiorebell@wochenendrebell.de entgegen. Mit Antwortgarantie. Über Rezensionen oder Blogkommentare freuen wir uns auch.

Radiorebell – Podcast-Episodenempfehlungen

Unseren gemeinsamen Podcast gibt es seit 2016. Hier geht es zu unserer ersten Podcast-Folge und zu einer ausführlicheren Erklärung warum wir podcasten. In einer der spannendsten Plastikmüll im Meer Auswirkungen Folge reden wir über Jasons Asperger-Autismus. Folge für Folge besprechen wir ein Thema, welches in der Folge zuvor offiziell ausgelost wurde. Sehr amüsant ist auch die Folge über Dinge, die wir gerne mögen oder auch über Dinge, die wir nicht so gerne mögen. Erstaunt war ich über das Wissen des Sohnes, was den amerikanischen Präsidenten Donald Trump angeht. Und die Folge haben wir am Tag nach seiner Wahl aufgenommen. Mitten in der Nacht in einem Berliner Hotel aufgezeichnet haben wir eine Folge, nachdem wir den Preis für den Goldene Blogger in der Kategorie Elternblog erhalten haben. Über ein Abonnement über Android oder ITunes freuen wir uns sehr. Warum man Podcasts mögen könnte und was man zum Hören benötigt, sowie die besten Podcastempfehlungen  hat Heiko Bielinski schön zusammengefasst.

Wer sind die Wochenendrebellen?

Wir sind Mirco und Jason, Vater und Sohn und besuchen seit einigen Jahren Fußballstadien in Deutschland auf der Suche nach einem Lieblingsverein für den Sohn. Darüber blogge ich und Plastikmüll im Meer Auswirkungender Podcast gibt uns ergänzend dazu die Möglichkeit, dass der mittlerweile zwölf Jahre alte Sohn, Grimme-Online-Award Gewinner und leidenschaftliche Blogger
direkt persönlich seine Meinung zum Besten geben und nicht von mir falsch interpretiert werden kann. Über unsere nächsten Reisen informieren kann man sich, wenn mal was planbar ist, auf unserer Facebook-Seite. Klassisch bildlastig geht es auf Pinterest auf diversen Pinnwänden zu. Jason blogt zudem auf Spektrograph.com zu wissenschaftlichen Themen rund um Astronomie, Physik, Biologie, und Geschichte. Dort gibt er Öko-Tipps oder oder erklärt wie dunkle Materie erforscht wird.

 

Unregelmäßig twittert er zudem unter @wochenendrebell. Wirklich stolz sind wir auf den vierten Platz bei der Verleihung des Deutschen Fußballkulturpreises 2016 (Kategorie: Fußballblogs) und auf die Auszeichnung Goldener Blogger 2016 (Kategorie: Mama, Papa und Elternblogs) über den Grimme Online Award 2017 und den Titel „Blogpost des Monats“ auf Fokus-Fußball, einer Plattform, die mit einer kompakt zusammengestellten Link11, das Fußballsportgeschehen täglich sauber aufbereitete und welches wir sehr vermissen. Am allermeisten freuen wir uns über direktes Feedback auf Facebook, als ITunes Rezension oder als Kommentar direkt im Blog.

Wochenendrebellen? Radiorebell? Europarebell? Hä?

Die Wochenendrebellen befahren Stadien und suchen nach einem Lieblingsverein. Ich (Papsi) blogge über unsere Abenteuer.

Radiorebell ist unser Podcast. Der hat eigentlich erst einmal nichts mit den Erlebnissen der Wochenendrebellen zu tun. Es handelt sich nur um die gleichen kaputten Typen. Jason und ich befüllen eine Losbox mit Themen. Das geschieht zumeist spontan oder wir machen uns in unserem Podcast-Meeting aktiv Gedanken dazu. So werden wir demnächst die erste Folge mit einem Fußballfan gemeinsam aufzeichnen, Wir werden über seinen Verein reden. Über die Historie, die Geschichte, diese oft beschworene Tradition eines Vereins. Ich bin sehr gespannt, da es die ersten Folgen sein, die wir ernsthafter und gut vorbereitet angehen müssen. Ich wurde neulich gefragt ob wir unsere Folgen scripten und welches Unternehmen hinter den Wochenendrebellen steckt? Ich möchte daher beichten. Das Medienunternehmen, welches zwar keine Inhalte liefert, aber den technischen Part des Troubleshootings, der Serverbetreuung und der Backend-Fragen abdeckt ist das Hamburger Großunternehmen Elbblick Productions. Ferner erhalten wir Unterstützung einer Fachfrau, die sich auf Zeichensetzung und Lesbarkeitmachung von Texten spezialisiert hat. Vielen Dank an Beate, Geschäftsführerin von Badrulbudur Enterprises. Mehr ist da nicht. Ich wollte es nur zur Sicherheit mal erwähnt haben.

Was aus dem Europarebell wird weiß ich noch nicht, aber es wird wohl eine Seite auf der es um Europa geht. Das entscheiden der Chef und ich in Ruhe auf unserer Rucksacktour durch Ost-Europa zu der wir am 22.07.2017 aufbrechen und die uns durch acht Länder mit von Jason liebevoll ausgewählten Etappenzielen bis in den Zielort Budapest führen soll. Falls also jemand zum Sziget-Festival fährt und mit zwei sicherlich etwas unangenehm riechenden Wochenendrebellen ein Malzbier trinken mag- gebt Bescheid.

Wir freuen uns über die Teilung unserer Inhalte.

Autismus-Experten im Interview, Folge 1

Wie findet man Autismus-Experten? Was zeichnet Sie aus? Wie erkennt man Sie? Darf sich jeder Autismus-Experte nennen?

Autismus kann sehr anstrengend sein. Für Eltern von Autisten, für Geschwister, Bekannte, Verwandte, Freunde, zufällig Anwesende, Unbeteiligte. Ich musste erst lernen, dass es am anstrengendsten für Autisten selbst ist. Autismus ist nicht sichtbar. Daher ist der für mich gefühlte, gesellschaftliche Blickwinkel auf Autismus oftmals schief, subjektiv, unfair und zumindest in den sozialen Netzwerken auch sichtbar negativ konnotiert. Teilweise hat sich „Autist“ längst als Schimpfwort in allen Ebenen der Gesellschaft etabliert und wird viel zu viel zu oft unwidersprochen zur Betitelung irrer Handlungen und falschen Verhaltensweisen verwendet. Das „Du bist so behindert, ey“, der Jugendkultur der Neunziger ist das „Dieser Autist“ oder das „Wie so ein Autist“ der heutigen Zeit. Generationenübergreifend.

Autismus und Freundschaft

Bin ich ein Autismus-Experte? Nein!

Von Autismus habe ich keine Ahnung. Ich kenne meinen Sohn und wir sind gut damit gefahren Jasons Ratschläge zu befolgen und ihm aufmerksam zuzuhören. Als wir darüber sprachen, dass es ohne Freundschaften auch mal unnötig schwer sein kann, weil man niemandem hat, der einem Rat gibt und dem man vertraut und der gleichzeitig Ahnung hat wovon er spricht., empfahl Jason in solchen Fällen lieber auf ausgewiesene Experten zu setzen.

„Freunde sind ja nicht zum Probleme lösen da und bei emotionalen Verbindungen fällt den meisten Menschen ja das ehrlich sein sowieso eher schwer. Fachexperten können da sachlicher an Probleme herangehen und sind daher auch meist unvoreingenommener. Und Experten findet man ja zu jedem Thema.“

Seitdem befragen wir oft Experten und bitten um Rat. Das funktioniert sehr gut. Die besten Tipps und pragmatischen Lösungen für Problemstellungen resultierend aus Jasons Autismus bekamen wir, welch Überraschung, von Autisten und einen der besten Tipps zu einer Problemstellung völlig außerhalb von Jasons Autismus bekam ich, welch Überraschung, ebenfalls von einem Autisten. Von meinem Sohn als er mir empfahl mehr auf Experten zu vertrauen.

Experten sind wichtig. Oftmals landen hier Menschen im Blog, die mich für einen Experten halten. Es gibt ganz bestimmt etwas wo ich Experte bin. Autismus ist es nicht. Ich würde diesen Menschen aber gerne den Weg zu einem Autismus-Experten zeigen. Deswegen habe ich vor einigen Wochen einige Autisten gefragt ob Sie bereit wären per Mail ein paar Fragen zu beantworten, die ich hier im Blog als Gastbeitrag veröffentlichen darf. Die Hobbithexe macht den Anfang und ich freue mich über jeden weiteren Autisten, der uns hilft Klischees abzubauen und das Bild über Autismus realistischer zu prägen.

Das ist einer der Gründe warum ich Hobbithexes Worte gerne in unserem Blog habe. Wer hier mal Rat zum Thema Autismus sucht, sollte sich ihre Meinung auf Basis von sachlichen, faktischen Aussagen machen können und nicht auf Basis von Gefühlsbeschreibungen aus der Beziehung von Vater & Sohn.

Vielen Dank an Hobbithexe, die sich Zeit genommen hat für ein kleines E-Mail-Interview.

Ein Interview mit jemandem, der Ahnung von Autismus hat.

Hallo, magst du dich vielleicht kurz vorstellen?

Hallo, ich bin Hobbithexe, 27 Jahre alt und Autistin. Ich habe Linguistik studiert und mache nun Autismus-Expertineine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, also noch mal was ganz Neues. Ich bin verheiratet, lebe in einer Großstadt und gehe leidenschaftlich gerne ins Kino. Generell mag ich Geschichten sehr gerne, egal in welcher Form sie erzählt werden. Besonders gefällt mir „Der Herr der Ringe“. Ansonsten interessiere ich mich für Astronomie und Raumfahrt, ganz allgemein für Wissenschaft und für Kuchen, denn Kuchen kann man nie genug haben, finde ich.

Danke, dass du dir die Zeit nimmst. Wann und wie hast du das letzte Mal deine Behinderung als ein Problem wahrgenommen?

Zuletzt habe ich meine Behinderung als Problem wahrgenommen, als ich letzte Woche das Abschlussgespräch zu meiner bisherigen Praxisstelle in der Ausbildung hatte. Ich durchlaufe insgesamt sechs Praxisstellen, das war die erste. Es wurde kritisiert, dass ich zu zurückhaltend bin, nicht von selbst und offen auf Kolleginnen und Kollegen zugehe und mich so nicht richtig ins Team integriere. Das wurde auch schon bei vorherigen Jobs immer wieder kritisiert. Ich weiß, dass ich das nicht kann und dass sich das auch niemals ändern wird. Ich kann das einfach nicht, Kontakt zu Menschen aufbauen, wenn es dazu keinen konkreten Anlass gibt. Und „jemanden kennenlernen“ oder „sich ins Team integrieren“ ist für mich nicht gerade ein konkreter Anlass. „Ich brauche einen Locher, habe aber keinen“ ist beispielsweise ein konkreter Anlass für mich, oder „ich weiß nicht, wo ich neue Akten herbekomme“. Da weiß ich dann auch, was ich sagen und wie ich mich verhalten soll.

Bei allem Zwischenmenschlichen weiß ich das nicht. Ich habe keinerlei Gespür dafür, was angebracht und gewünscht ist, und wann. Selbst hatte ich eigentlich den Eindruck, dass ich mit den Kolleginnen und Kollegen ziemlich locker umgehe und offen bin. Das war aber offensichtlich nicht der Fall. Auch hier fehlt mir die Intuition und auch die richtige Selbstwahrnehmung. Für mich selbst ist das an sich kein Problem, denn ich habe mich in dieser Praxisstelle wohlgefühlt und zwischenmenschlich nichts vermisst. Das Problem entsteht dadurch, dass ich die Erwartungen, die Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen in diesem Punkt an mich stellen, nicht erfülle und das auch gar nicht kann, so sehr ich es auch versuche. Mir ist dabei auch nie richtig klar, wo eigentlich mein Fehler liegt, bzw. wird mir erst durch Gespräche wie dieses Abschlussgespräch bewusst, dass ich etwas, das ich hätte machen müssen, nicht oder nicht gut genug gemacht habe. Und da spüre ich dann, dass mein Autismus eine Behinderung ist. Dass da ein Problem besteht, eine große Diskrepanz zwischen mir und der Mehrheit der Menschen.

Wann ist zuletzt der Umgang der Gesellschaft mit deiner Behinderung für dich zum Problem geworden?

Problematisch ist für mich immer, wie Autismus in den Medien dargestellt wird und welches falsche Bild Menschen dadurch davon haben. Ich muss deshalb immer wieder viel Aufklärungsarbeit leisten und mich teilweise sogar richtig verteidigen und wehren. Besonders schlimm ist es für mich, wenn „Autismus“, „autistisch“ usw. als Schimpfwörter benutzt werden. Das passiert in den Medien recht oft. Egal ob Journalistinnen und Journalisten oder Politikerinnen und Politiker, viele benutzen diese Wörter als Synonyme für Egoismus, Kaltherzigkeit, Gefühllosigkeit und ganz allgemein für sehr schlechtes Verhalten. Dass sie damit nicht wirklich der beschimpften Person schaden, sondern uns Autistinnen und Autisten, ist ihnen im besten Fall nicht bewusst und im schlimmsten völlig egal. Meine Behinderung wird in der Gesellschaft durch so etwas mehrheitlich ganz falsch aufgefasst oder als etwas ganz und gar Schreckliches betrachtet. Das führt dazu, dass ich mir immer genau überlegen muss, wem ich von meinem Autismus erzähle und wem nicht. Und das wiederum führt dazu, dass ich mich viel mehr verbiegen muss, als ich es eigentlich schaffen kann, weil ich nicht auf Akzeptanz bei meinem Gegenüber hoffen kann. Es führt dazu, dass ich und viele, viele andere Autistinnen und Autisten mehr aushalten müssen, als eigentlich nötig wäre, weil wir uns dauernd verstecken müssen.

Was würdest du Eltern mit auf den Weg geben wollen, deren Kind mit Autismus diagnostiziert wurde?

Zuerst mal: Keine Panik. Autismus ist ganz und gar nichts Schlimmes. Euer Kind ist eben anders. Anders sein ist nicht einfach, das würde ich nie behaupten, aber es ist definitiv keine Katastrophe. Das Wichtigste und Allerbeste für euer Kind ist jetzt, dass ihr es weiterhin genauso sehr liebt wie bisher und es voll und ganz so akzeptiert, wie es ist. Vermutlich versteht ihr so Einiges, was euer Kind macht, nicht. Sein Verhalten ist euch sicherlich oft ein Rätsel. Denkt immer daran: So geht es eurem Kind mit den allermeisten Menschen auch. Es versteht sie nicht. Das autistische und nicht-autistische Menschen sich nicht einfach so verstehen, ist ganz normal.

Lest euch deshalb viel Wissen über Autismus an, vor allem von Autistinnen und Autisten selbst. Versucht zu verstehen, warum euer Kind sich so verhält, wie es sich verhält, was in ihm vorgeht, was ihm guttut und was ihm schadet. Das ist der Schlüssel. Haltet euch immer vor Augen, dass es sich nicht aus bösem Willen so verhält, wie es sich verhält. Sein Verhalten hat immer eine Ursache. Arbeitet nicht am Verhalten, sondern an dieser Ursache. Das Kind verhält sich nicht aus Spaß „falsch“ oder um euch zu ärgern, sondern weil es mit irgendwas, einem Reiz oder einer Situation zum Beispiel, nicht anders umgehen kann. Die Welt ist nicht-autistisch und passt deshalb nicht sonderlich gut zu eurem Kind. Euer Kind ist, wie es ist, aber ihr könnt ihm seine Umwelt anpassen, so gut es geht und ihm helfen, sich darin zurechtzufinden. Könnte es nicht gehen, würdet ihr ihm auch einen Rollstuhl kaufen und nicht versuchen, es Treppen hochzuscheuchen.

Euer Kind kann Dinge nicht, die andere Kinder in seinem Alter schon längst können? Das macht nichts. Es lernt eben langsamer, aber es lernt. Lasst ihm sein Tempo. Es ist auch gut möglich, dass es plötzlich einen riesigen Entwicklungssprung macht. Dieser Sprung sieht aber höchstwahrscheinlich nur von außen so plötzlich aus. In eurem Kind drin hat sich schon sehr lange etwas getan und entwickelt. Es hat jede Menge gelernt. Auch wenn es nicht immer gleich und offensichtlich auf alles reagiert, bekommt es unheimlich viel mit. Autistische Kinder brauchen oft einfach mehr Zeit als nicht-autistische Kinder, um Gelerntes zu verinnerlichen und umzusetzen. Und ihre nonverbale Kommunikation ist meistens nicht so stark ausgeprägt und nicht so leicht zu sehen.

Euer Kind weigert sich, ein bestimmtes Kleidungsstück zu tragen? Zwingt es nicht! Es verursacht bei ihm höchstwahrscheinlich ein sehr unangenehmes Gefühl, unter Umständen sogar Schmerzen, auch wenn euch selbst der Stoff vielleicht sogar sehr weich und angenehm vorkommt. Das Hirn eures Kindes verarbeitet Sinnesreize anders als eures.

Euer Kind ist aus für euch nicht ersichtlichen Gründen völlig außer Rand und Band und lässt sich nicht beruhigen? Übt keinen Druck aus! Irgendwas hat es völlig überfordert, also gebt ihm Zeit, es zu verarbeiten. Vielleicht fallen euch Regelmäßigkeiten auf. Vielleicht reagiert euer Kind immer nach einem Spielplatzbesuch so intensiv. Vielleicht ist dort zu viel los. Ihr könntet einfach mal versuchen, zu einer Zeit dorthin zu gehen, zu der keine anderen Kinder da sind. Das könnte das Problem schon lösen. Eurem Kind würde es viel besser gehen. Je nachdem, wie alt euer Kind ist, könnt ihr es auch fragen, was ihm zu viel war, wenn es wieder ganz entspannt ist. Möglicherweise kann es das schon reflektieren. Vielleicht kann es auch versuchen, beim nächsten Mal bewusst darauf zu achten, was ihm wann zu viel ist, und euch das mitteilen.

Lernt euer Kind wirklich gut kennen.

Arbeitet niemals gegen euer Kind, sondern immer mit ihm. Sagt ihm, dass es euch alles sagen und alles fragen kann. Erklärt ihm alles geduldig, vor allem das wirklich absolut seltsame Verhalten von anderen Kindern. Und zwingt es nicht, etwas zu tun, was es absolut nicht möchte. Hände schütteln und anderen in die Augen schauen zum Beispiel können für autistische Kinder extrem unangenehm und auch schmerzhaft sein. Erklärt euerm Kind, warum Menschen das machen, aber zwingt es nicht dazu, es selbst auch zu tun.

Wenn etwas für euer Kind nicht möglich ist, dann akzeptiert seine Grenzen.

Was macht dich glücklich?

Ruhe, draußen sein, mit meinem Mann zusammen sein, Geschichten, mich mit meinen Lieblingsthemen befassen, allein sein, Pferde und Hunde (wenigstens einen Hund hätte ich irgendwann gerne wieder), Kuchen, dass ich endlich einen Beruf gefunden habe, der zu mir passt und der mich brennend interessiert, Neues lernen, vor allem natürlich auf Gebieten, die mich sehr interessieren.

Was nervt dich?

Alles, was mich visuell und akustisch stark reizt, keine Ruhe vor anderen haben zu können (zum Beispiel, wenn ich in der Berufsschule bin, da ich dort in den Pausen keine echte Rückzugsmöglichkeit habe), zu sozialer Interaktion gezwungen sein, unterbrochen zu werden, wenn ich vertieft einer (Lieblings-)Beschäftigung nachgehe, wenn jemand meine Ordnung durcheinanderbringt, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es geplant oder mir vorgestellt habe.

Was ist dein Lieblingsfilm und warum?

Mein absoluter Lieblingsfilm (und auch mein absolutes Lieblingsbuch) für immer und alle Zeiten ist „Der Herr der Ringe“. Das sind eigentlich drei Filme, aber ich kann mich für keinen der drei entscheiden. Ich liebe die Geschichte über Freundschaft, Mut, Zusammenhalt, unüberwindbar scheinende Herausforderungen, Angst und Hoffnung. Mich fasziniert die komplexe und detailreiche Welt, die J. R. R. Tolkien sich ausgedacht hat mit den verschiedenen Völkern und Kulturen, ihren Sprachen und ihrer Historie. Ich finde es toll, dass die Einteilung in Gut und Böse am Anfang so klar zu sein scheint und sich im Verlauf der Ereignisse als doch sehr kompliziert herausstellt. Und ich mag es unheimlich gern, wenn Geschichten, wie diese, nicht in unserer Welt spielen, sondern in ihrer eigenen, mit ihren eigenen Regeln und Gesetzen. Die gesamte Geschichte hat auf den ersten Blick gar nichts mit uns und unserem Leben in der Realität zu tun, und dann doch so viel. Sie enthält unheimlich viel Wahres, ich kann viel daraus entnehmen und trotzdem ganz darin verschwinden, in dieser anderen Welt, und die Welt um mich herum komplett vergessen.

Beende diesen Satz: „Der Film Rain Man ist …..“

…eine absolute Katastrophe, was die Darstellung von Autismus angeht, was ich bisher so gehört und gelesen habe. Selbst habe ich ihn nie gesehen, aber nach allem, was andere Autistinnen und Autisten darüber berichten, will ich das auch gar nicht. Ich würde mich nur aufregen.

Für was engagierst du dich?

Ganz allgemein gesagt: für Gerechtigkeit. Und für die Akzeptanz von Andersartigkeit, welcher Art auch immer. Ich äußere mich zum Beispiel in meinem privaten und beruflichen Umfeld klar und deutlich, wenn jemand ungerecht behandelt wird oder schlecht über Menschen gesprochen wird, die von der Norm abweichen.

 

Kläre mich bitte auf, ich lese immer hier etwas von der Autismus-Wunderheiltherapie ABA? Was hat es damit auf sich?

Autismus kann man nicht heilen. Das ist völliger Unsinn. Autistisch zu sein bedeutet, dass das Gehirn anders strukturiert ist und anders arbeitet. Daran kann man nichts ändern. Und warum sollte man das auch machen? Autistinnen und Autisten sind nicht falsch. Wir sind anders, das ist alles. Wir werden auch immer anders bleiben. Nach außen wirken wir vielleicht normal, wenn wir uns sehr anstrengen, aber wir sind es nicht. Und diese permanente Anstrengung macht uns krank. „Therapien“ wie ABA machen uns krank. ABA versucht, uns ein neues Verhalten überzustülpen, das völlig gegen uns und unsere Natur geht. Das ist, als würde man einen Hund zwingen, in einem See zu leben. Klar, er kann schon irgendwie schwimmen, aber nicht dauerhaft. Das ist viel zu anstrengend für ihn. Er wird durch das ganze Gepaddel völlig erschöpft und braucht ganz dringend Pausen zur Erholung. Das ist einfach nicht seine natürliche Art, sich fortzubewegen. Ab und zu ein bisschen schwimmen ist für ihn okay, aber nur solange er das selbst möchte und gut aushalten kann. Er kann nicht im Wasser leben. Und er wird ganz sicher niemals lernen, Wasser zu atmen. Da kann er sich noch so sehr verbiegen und noch so sehr so tun, als könnte er Wasser atmen. Er kann es nicht. Er tut nur so. Er braucht Luft. Es ist auch überhaupt nicht gesund für ihn, die ganze Zeit zu schwimmen. Darauf ist sein Körper gar nicht ausgerichtet. Außerdem kann er vor lauter Anstrengung, nicht zu ertrinken, überhaupt nichts mehr machen, was ihm gefällt, was ihm guttut und ihn glücklich macht. Das hilft ihm überhaupt nicht. Es schadet ihm nur. Und so, wie ein Hund niemals ein Fisch wird, egal wie lange man ihn im See herumpaddeln lässt, genauso werden autistische Menschen niemals nicht-autistisch. Da kann man noch so sehr versuchen, sie mit ABA und Co. „normal“ wirken zu lassen. Das führt zu nichts, jedenfalls zu nichts Gutem. Nur zu Angst, Depressionen, Selbsthass, Selbstaufgabe, permanentem Druck und Überlebenskampf.

WIe findet man Autismus-Experten? Welchen Blog empfiehlst du Eltern von autistischen Kindern um sich zu informieren?

Als bloggende Autistinnen und Autisten empfehle ich:

http://www.robotinabox.de/blog/

http://blog.realitaetsfilter.com/

https://insideautblog.wordpress.com/

https://kanner840.wordpress.com/

https://frauhalbbluthobbit.wordpress.com/

https://dasfotobus.wordpress.com/

https://klarnetaut.wordpress.com/

und von Seiten bloggender Eltern mit autistischen Kindern empfehle ich

https://butterblumenland.wordpress.com/

https://autismuskeepcalmandcaryon.wordpress.com

Es gibt aber noch viel, viel mehr tolle Blogs. Die finden sich auch in den Blogrolls der Blogs, die ich hier angegeben habe.

Welches Buch empfiehlst du Eltern von autistischen Kindern um sich zu informieren?

Unbedingt lesen solltet ihr „Schattenspringer“ und „Schattenspringer 2“ von Daniela Schreiter, in den sozialen Medien auch als „Fuchskind“ bekannt. Es ist ein Comic, der das Thema Autismus wunderbar herzerwärmend und anschaulich und dabei auch sachlich völlig richtig erläutert. Ich habe auch schon oft mitbekommen, dass viele autistische Kinder und ihre nicht-autistischen Geschwister diese Bücher sehr gerne gelesen haben und sie ihnen viele Aha-Momente verschafft haben.

Vor welcher unsinnigen Aussage, die man den Medien oft entnimmt oder die falsche Autismus-Experten verbreiten, möchtest du Eltern von autistischen Kindern warnen?

Glaubt bitte nienieniemals, dass euer Kind keine oder weniger oder schwächer ausgeprägte Gefühle hat als andere Menschen. Das ist vollkommener Unsinn. Es zeigt seine Gefühle vielleicht nicht so stark, wie die meisten Menschen oder drückt sie einfach auf andere Art aus, aber sie sind definitiv da und genauso intensiv, wie bei allen anderen Menschen auch. Vielleicht sogar hier und da um Einiges intensiver. Es kann auch sein, dass euer Kind Schwierigkeiten damit hat, seine eigenen Gefühle richtig einzuordnen und zu verstehen. Das mindert sie aber überhaupt nicht! Und lasst euch auch bitte auf keinen Fall einreden, euer Kind habe euch nicht lieb und kein Interesse an Beziehungen zu anderen Menschen. Das hat nichts, rein gar nichts, mit Autismus zu tun. Euer Kind hat euch unheimlich lieb. Auch, wenn es vielleicht keine Umarmungen oder Küsse mag.

Hier geht’s in den Blog der Hobbithexe

Autismus-Experten

Du bist Autist und hast Interesse Deine Sicht der Dinge zu schildern? Wir freuen uns Dich zu einem E-Mail-Interview einladen zu dürfen.

Bitte kontaktiere uns per Mail: radiorebell (ät) wochenendrebell (punkt) de

 

Schwarze Löcher, GOA17 und die Bundesjugendspiele #RR26

„Es ist wahr, dass Paare von virtuellen Teilchen selbst um schwarze Löcher vorkommen….“

So beginnt eigentlich jede unserer Podcastfolgen. Das ist mein persönlicher Podcast-Monolog, den ich… Weiterlesen

Der menschliche Körper & Europareise RR25

Der menschliche Körper:

so lautete das gezogene Los in unserer letzten Folge und so sind der menschliche Körper und seine diversen Organe und Funktionen unser Hauptthema. Wer schon immer mal wissen wollte Menschliche-Körper-RR25wofür die Bauchspeicheldrüse gut ist, warum der Zwölffingerdarm Zwölffingerdarm heißt, Weiterlesen

Plastikmüll im Meer- Herkunft und Auswirkungen #RR24

Plastikmüll im Meer. Die Auswirkungen sind tödlich.

Meine Toleranz zu Plastikmüll, besonders zu Plastikmüll im Meer ist grundsätzlich zu hoch. Jason bearbeitet das hart, aber ich bin mit Plastik und somit auch mit Plastikmüll aufgewachsen ohne mich je mit den Auswirkungen beschäftigt zu haben. Das Plastikmüll-Thema ist ein sehr schönes Beispiel für etwas was ich vom Sohn gelernt habe. Ich darf mich nicht zu lange über das drohende Resultat empören, weil mir sonst die Kraft fehlt aktiv das drohende Resultat abzuwenden oder es zu verbessern. Mein Handeln hat also ebenso wie mein Nichthandeln Auswirkungen. Es ist mir ein wenig peinlich, dass mir mein Sohn das erklären und mich immer wieder erinnern muss, aber ich bin ihm auch sehr dankbar.
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Episode #23 – Podcast-Geburtstag

Podcast-Geburtstag

Podcast-Geburtstag. Vor einem Jahr fingen wir an zu podcasten. Wir bekommen dort als Vater und Sohn eine Menge verarbeitet. Ich blicke wirklich durchweg positiv auf die gemeinsamen Podcast-Zeiten zurück. Sie sind ähnlich wie unseren Touren als Wochenendrebellen zu einem weiteren schwerem Anker in unserer Beziehung geworden. Ich hoffe ich komme bald wieder mehr zum klassischen Bloggen. Hier liegen siebzehn angefangene Texte und auch so kann ich mich über Arbeitsmangel nicht beklagen. In Folge dreiundzwanzig blicken wir einmal quer auf die vergangenen zweiundzwanzig Folgen zurück. Und wir sprechen zu Beginn über Jasons Teilnahme am Elternsprechtag. Ein schönes Beispiel für die innerliche Zerissenheit aus Stolz, dass er so viele Dinge aktiv erfolgreich angeht und Kummer, weil es immer Schwierigkeiten geben wird, die sich nicht lösen lassen. Weiterlesen

Radiorebell – Episode #22 – Goldene Blogger. Berlin

Berlin. Goldene Blogger. Das Wochenende. Spoiler: es war großartig. In der Sonderfolge rund um unseren Berlin-Trip reden über Fine Asian Food, wie Killer-Möpse Jasons Berlin-Wochenende beeinflusst haben, über unser Rosa-Bett im Hotel, unseren nicht sehr erfolgreichen Ausflug zum Hot Dog Sushi Restaurant, und über unseren Besuch im Naturkundemuseum, sowie auch über unseren Seitensprung am Sonntag. Wir waren gemeinsam beim Basketball. Ausserdem sprechen wir über die Quantisierbarkeit von Zeit, das 11mm Filmfestival und Jasons Besuch bei Microsoft, wo er u.a. die HoloLens ausprobierte. Weiterlesen

Radiorebell – Episode #21-Chaos

In der letzten Folge konnten wir das Thema für die Folgesendung nicht wie üblich auslosen, daher durfte ich mir ein Thema frei auswählen: Chaos.

Jason und ich unterhalten uns darüber wie ungewöhnlich es teilweise am Forschungszentrum ist, warum es ihm nicht peinlich wäre, wenn ich nächste Woche in Berlin nur in Unterhose Weiterlesen

Radiorebell – Episode #20-Teil 4 – Planeten, Monde und der HFC Falke.

Es ist vollbracht. Der vierte Teil unserer Episode in der es um Planeten und Monde gehen sollte. Dieses Mal habe ich heimlich unsere Tonprobe aufgezeichnet in der Jason jedes Mal das Gesetz der Unitarität erklärt. Weiterlesen