Hervorgehobener Beitrag

Groundhopping mit Asperger-Syndrom

Mein Ur-Opa, mein Opa und mein Vater standen jeweils mit ihren Söhnen in der Kurve und somit war klar, dass ich meinen Sohn auch auf die einzig echten Farben polen möchte muss. Es war der letzte Wunsch meines Opas am Sterbebett und deswegen stand ich nun am vergangenem Wochenende erstmals im Block des …..

Bullshit! Meinen Opa hat Fussball kaum interessiert und mein Dad war mit mir Anfang der Achtziger ein einziges Mal im Rheinstadion woran ich nur eine blasse Erinnerung habe. Und überhaupt. Ich stehe nicht Woche für Woche in DER Kurve, sondern Woche für Woche in einer Kurve, oder zumindest in der Nähe einer solchen.

Weiterlesen

#64 Uwe liebt Rot-Weiss Essen

Rot-Weiss Essen! Post für den Sohn. Das gab es lange nicht mehr. Umso mehr freue ich mich, dass es so ein ausserordentlich schönes Exemplar geworden ist. Zudem schreibt Uwe über einen Verein bei dem wir noch nicht zu Gast waren und aus dessen Fankreisen wir noch keinen Brief bekommen haben. Vielen Dank an Uwe, der in seinem Blog Im Schatten der Tribüne im Schwerpunkt natürlich mit RWE beschäftigt (besonders ans Herz lege möchte ich Euch das Bilderbuch zum Georg-Melches Stadion.), aber auch Fußballthemen ausserhalb des Essener Mikrokosmos ausgiebig beleuchtet. Lesens- und folgenswert. Natürlich auch auf Twitter oder auf Facebook.

Lieber Jay-Jay,

sehr interessiert verfolge ich seit längerer Zeit Deinen Weg durch die Stadien der Republik und die damit auch verbundene Suche nach einem Verein, der Dein Herz erobern könnte. Und ich glaube (nein, ich weiss es!), ich habe da einen Verein für Dich, der Dein Fanherz im Sturm erobern kann und von dem in all den wunderbaren Briefen an Dich noch nicht einmal die Rede ist: Rot-Weiss Essen hat das Potential, die Wochenendrebellen langfristig an ein Stadion zu binden und Dich in den Kreis all dieser tollen Menschen aufzunehmen, die die Seele von Rot-Weiss Essen ausmachen. Na gut, natürlich hat der RWE in seinem Umfeld auch weniger tolle Menschen zu bieten, aber das ist dann leider wie bei jedem anderen Verein auch. Was wir jetzt aktuell nicht haben, ist besonders großer sportlicher Erfolg. Und das ehrlich gesagt schon ziemlich lange nicht mehr. Trotzdem aber gucken immer noch so viele Fans die Heimspiele des RWE oder begleiten diesen zu den Auswärtsspielen, so dass manch Zweitligaverein neidisch an die Hafenstraße nach Essen schaut. Erwähnte ich es schon? Wir spielen aktuell in der viertklassigen Regionalliga West.

Was wir aber definitiv zu bieten haben, ist eine große Geschichte mit ganz vielen bekannten Namen, wie zum Beispiel Helmut Rahn oder Willi „Ente“ Lippens. Der Helmut Rahn lebt leider

RWE

Rot-Weiss Essen

nicht mehr und Willi Lippens spielt auch nicht mehr aktiv, da schon über siebzig Jahre alt. (Ente Lippens hatte aber vergangene Saison sogar noch einen Spielerpass. Das ist aber eine eigene Geschichte) Wenn Ihr zukünftig mit Zeit an die Hafenstraße 97a anreist, um ein Spiel Deines neuen Lieblingsvereins anzuschauen, dann besucht doch einfach vor dem Spiel die „Friesenstube“. Dieses Lokal war zu Lebzeiten die Stammkneipe von unserem „Boss“ Helmut Rahn und da kann man auch heute noch an seinem Platz sitzend (also da wo Helmut Rahn seinen Stammplatz hatte) Kaffee, Kuchen oder ein lecker Pils für Erwachsene genießen. Und viele Dinge angucken, die an Helmut Rahn erinnern. Der Helmut hat schließlich auch ganz viel dazu beigetragen, dass Deutschland 1954 erstmals Weltmeister im Fußball wurde. Aber das weisst Du sicher alles schon längst. Und wenn Du mehr über Helmut Rahn wissen möchtest: er hat schon ziemlich früh ein Buch über sich geschrieben.

 Der Willi Lippens ist durch die Zeit von Rot-Weiss Essen in der Bundesliga bekannt geworden. Da hat er so manchen Gegenspieler schwindelig gespielt und durch seinen ganz besonderen Laufstil bekam er schnell den Spitznamen „Ente“. Willi Lippens rannte irgendwie nicht, sondern watschelte halt so vor sich hin. In den sieben Jahren Bundesliga hatte der RWE auch nicht so viel Erfolg, aber er war immerhin mal einige Zeit mit dabei. In dieser Zeit hatte sich der Verein dann auch den Ruf erworben, dass in Essen an der Hafenstraße ein, sagen wir mal, etwas rauher Wind für Fans der Gastmannschaften weht. Aber es ging auch herzlich zu. Die Fankurve in diesen Tagen hieß „Westkurve“ und hat auch heute noch einen legendären Ruf, obwohl sie schon 1994 abgerissen wurde. Unser Stadion, das Georg Melches Stadion, war schon damals sehr alt, und deshalb musste die Westkurve als Erstes abgerissen werden. Leider hat man keine neue Tribüne mehr aufgebaut. Ob das einfach vergessen wurde; nicht genug Geld dafür da war oder warum auch immer…auf jeden Fall hatte der RWE dann ganz lange Zeit einfach nur ein Stadion mit drei Tribünen. Auch wieder etwas, was andere Vereine in ihrer Geschichte nicht bieten können. Ok, dafür hatten sie vielleicht Stadien, welche einfach auch „besser in Schuss“ waren. Uns Fans egal, wir liebten unser „GMS“ bis zum letzten Tage und vermissen es auch heute noch.

Und das, obwohl wir gleich daneben ein tolles neues Stadion gebaut bekommen haben. Das heisst jetzt „Stadion Essen“, aber wir Fans gehen einfach immer weiter an die Hafenstraße 97a. Das ist nämlich auch das tolle bei RWE: Wenn andere Vereine ein neues Stadion bekommen, stehen diese meistens außerhalb der Stadt. Unser Stadion ist in Bergeborbeck geblieben und somit konnten die vielen Fans ihren gewohnten Weg zum Stadion behalten. Die Gegend ist nicht besonders schön, aber man sieht überall, dass es sich hier um Fußball und um Rot-Weiss Essen dreht. Ihr müsst mal im Winter zu einem Freitag Abend Spiel kommen, wenn die Flutlichter (leider nicht mehr die schönen alten) angehen und sich diese ganz bestimmte Geräuschkulisse auftut, die ankommende Fans so mit sich bringen. Rund um das Stadion ist auch mittlerweile ganz viel passiert und erinnert an den Verein und das Georg-Melches Stadion. Das heisst, wenn Du oder Dein Papa gerne fotografieren, so gibt es ganz viel zu entdecken. Da steht zum Beispiel das Denkmal von Helmut Rahn, ein alter Flutlichtmast; da steht die Bergarbeiterfigur „kurze Fuffzehn“ mit Lore, der alte Schriftzug des „GMS“. Im Stadion gibt es die Büste von Vereinsgründer Georg Melches und die Meisterschale mit dem Meisterwimpel.

Meisterschale deshalb, da der RWE tatsächlich schon einmal Deutscher Meister war. Und Deutscher Pokalsieger. Das ist natürlich schon ziemlich lange her, war es doch 1953 (Pokalsieg) und 1955 (Deutscher Meister). Aber da wir Fans des RWE immer eine ziemlich große Klappe haben, singen wir auch heute noch oft: „Deutscher Meister ist nur der RWE“. Das wir in der letzten Saison beinahe auch noch aus der vierten Liga abgestiegen wären, verschweige ich dann mal lieber. Aber Jay Jay, wie heißt es doch so schön: Liebe kennt keine Liga. Egal aber, in welcher Liga Rot-Weiss Essen auch spielt, der Ablauf vor jedem Heimspiel ist immer der gleiche: Wir haben nämlich die Fahnengirls, die vor dem Spiel mit ihren rot – weißen Fahnen auflaufen und wir haben zwei Lieder, die jeder RWE Fan schon mit in die Wiege gelegt bekommt: „Opa Luscheskowski“ und „Adiole“. Die Schalker, die alle RWE Fans ziemlich doof finden, haben den Opa mal nachgemacht, aber nur in Essen an der Hafenstraße bei RWE gibt es lautstark gesungen den „Oppa“. Dazu kommt dann meistens noch das Steiger Lied und dann kommt auch schon die Mannschaft. Meistens ist es dann mit dem Spaß vorbei, aber als Fan erträgt man natürlich auch die schlechten Spiele. Dann wird hier halt immer ordentlich gemeckert. Und wie sie hier an der Hafenstraße meckern und maulen können…eine wahre Wonne. Aber, wenn die Fans auch noch so sehr auf das Spiel ihres RWE schimpfen, so sehr zeigt dass auch nur ihre Liebe zum Verein.

Über Rot-Weiss Essen gibt es mittlerweile ganz viele Bücher, dass heisst Du hast auch ohne Spielbesuch die Möglichkeit, sich ganz viel mit dem RWE zu beschäftigen. Und unser Fanprojekt bietet von Foto- über Gitarrenkurse und Filmabende auch ganz, ganz viel für den Fan an. Das Fanprojekt musste leider umziehen, weil im neuen Stadion leider keine Räume für Fans geplant waren, was natürlich ganz blöd ist. Aber an Spieltagen steht nun ein Container im Schatten der (West-) Tribüne. Als man mir das geschrieben hat, habe ich mich sehr gefreut, denn so heisst ja auch mein RWE Blog. Übrigens hat auch Otto Rehhagel lange für den RWE gespielt, denn auch Otto Rehhagel ist ein Essener Junge. Ach Jay Jay, es gibt noch soviel, was es über den RWE zu berichten gibt, und was ihn so einzigartig macht: Sei es die ganz lange Südamerikareise, das DFB Pokalendspiel in Berlin oder die ganzen Geschichten über besondere Spieler und Fans. Aber dann würde der Brief hier ein Buch werden und Du sollst meinen Verein doch selbst entdecken. In einem der vielen Lieder über Rot-Weiss Essen heisst es: „Wo sind wir zuhause, wo wird man uns immer hör`n……an der Hafenstraße RWE“. Ich glaube, Du könntest ebenfalls an der Hafenstraße als Fan Dein zuhause finden.

Nur der RWE!

Herzlichst,

Uwe, „ISDT“

Was es mit dieser ganzen Briefschreiberei auf sich hat erfährt man hier.

Wer wir überhaupt sind und was wir so machen kann man hier nachlesen oder hier nachhören.

Radiorebell – Episode #19 – Dinge, die wir nicht gerne mögen.

Wir sprechen über Käse und  Dinge, die wir nicht so gerne mögen, aber mir fehlte die Zeit mich vorzubereiten. Dementsprechend schlecht komme ich auch über die runden, während der Sohnemann einen überraschenden Punkt nach dem anderen landet. Das hat mich wirklich radiorebell-e19-dinge_die_wir_nicht_moegen-1920x1080gefreut. Wir reden über Krieg und Computerspiele, über Käse und Nazis und über meine Strategie mit Hilfe von Big Data und Cambridge Analytics zu verhindern, dass der Sohnemann FC Bayern Fan wird. Werbung machen wir auch. Machen wir jetzt wohl immer. Wir sind wirtschaftlich sehr uneffizient aber das ist uns natürlich scheißegal. Es dient wohl der Schärfung des rebellischen Profils. Oh, einen Ohrwurm gibt’s auch. Gratis sogar. Und wen die Tiger-Mensch Metapher des Sohnes nicht aus den Socken haut, der muss vielleicht auch über den Läusejungen lachen, obwohl man das eigentlich nicht tut. Irgendwie hat mich die Folge überrumpelt. Jason erzählt noch ein wenig von dem Ex-Mitarbeiter des GSI, den wir kennenlernen durften und von unserem Ausflug ans Darmstädter Böllenfalltor. In die Postproduktion haben wir jetzt auch etwas mehr Zeit gesteckt. Insgesamt doppelt so viel, wie die Folge eigentlich andauert. Blöd irgendwie, aber muss wohl so sein.

Feedback? Gerne. Wie ist der Ton? Besser? Lautstärken? Höhen? Rauschen?

Nix zu meckern? Auch schön. Dann freuen wir uns über die ein oder andere Rezension.

Danke fürs Hören!

Radiorebell – Episode #18 – Dinge, die wir gerne mögen.

Wir reden über Twitter, Seifen & Shampoos und Dinge. Viele Dinge. Wir erfahren warum der Sohn sechs oder sieben Bleistifte und Radiergummis mit sich rumschleppt. Ausserdem erzählt er wie sein Sammelfach radiorebell-e18-dinge_die_ich_gerne_mag-1920x1080in der Schule aussieht, bzw. wieso und weshalb die Fachsituation in der Schule völlig eskaliert ist. Wir reden über die eintausend Euro, die wir nicht für Malzbierwerbung bekommen haben, die Pläne unseres Podcasts nach China zu expandieren. Wir sprechen darüber welche streng geheimen Informationen sich in Redewendungen und Sprichwörtern befinden und wie ich damals seiner Mami den Hof gemacht habe. Wir berechnen bei welchem Gewicht eines LKW der Zusammenstoß mit einem Fußgänger problematisch werden könnte und wir reden über unsere Streits, warum Geld eigentlich keine Rolle spielt, über die Malediven und des Sohnes Wunschreiseziel: Tonga. Wann der Sohn, wie seine Sushi ist und wann er über sich selbst lachen kann und über den Duft von Mandarinen und warum wir in unserem neuen YouTube-Kanal auch Füße zeigen, wird genau so geklärt wie  die Frage nach des Sohnes Schwimmfußes. Der Sohn erklärt mir wann er tatsächlich mal im Augenblick lebt. Wir sprechen von  der DVD Sonderausgabe über die Historie des Bahnhof Hamm um den Sprung zu Schalkern in Itzehoe zu schaffen und die Welt wird erfahren von der Zeit als der Erbe eines italienischen Schiedsrichters für mich noch die Drecksarbeit machen musste. Aber hört einfach selbst. Es ist lang geworden, aber ich denke es ist unterhaltsam.

Viel Spaß!

 

 

Radiorebell – Episode #17 – Trump und die Wahl

Am 09.11. stand nicht nur Trump, Clinton und die USA im Fokus. Es war unser geplanter radiorebell-e17-us_wahlen-3000x3000Podcast-Tag und es sollte um Dinge gehen, die man gerne mag. Das wir dann bei Trump und den Wahlen in den USA landeten war so nicht vorgesehen, aber der Sohn berichtete ein wenig darüber, wie die Wahlen in der Schule thematisiert wurden und dann quatschten wir uns diesbezüglich fest. Daher bleibt dies nun eine eigenständige Folge und wir sprechen über die Dinge, die wir gerne mögen beim nächsten Mal.

Jay-Jay erklärt wie ein Weltpräsident seiner Meinung nach zu agieren hätte und behauptet die älteren Generationen denken nur kurzfristig. Inhaltlich hätte ich ihn vielleicht an der ein oder anderen Stelle korrigieren müssen, was ich aber nicht tat um ihn weiter zu ermutigen, zu diesem wichtigen Thema Stellung zu beziehen.

Weitere Themen:

Eine Doku-Empfehlung, die allerdings ebenfalls nicht, wie im Podcast angekündigt auf Netflix zu finden ist, sondern über Amazon Video käuflich zu beziehen ist. Lohnt aber wirklich.

In der neuen Abschlussrubrik, der spektrographischen Minute informiert mich Jay-Jay, wie es um die Bewohnbarkeit des Mars gestellt ist.

Außerdem sprechen wir über das vergangene Wochenende, wo wir mit der Wortpiratin Fußball schauen durften und über die Merkwürdigkeiten, die Jay-Jays Schwester immer öfter fabriziert. Final auch hier ein kleiner Dank an Renate für die Spende via Paypal und die Schreiber der ITunes Rezensionen. Vielen Dank für Euer Feedback! Das tut gut.

 

Radiorebell – Episode #16 – Realität

Eigentlich lag das Thema Realität nur in der Losbox, weil der Sohn und ich diesbezüglich vor radiorebell-e16-realitaet-1920x1080einigen Monaten sehr unterschiedliche Ansichten hatten. Das hat sich zwar zwischenzeitlich gelegt umso überraschter war ich, dass wir trotzdem eine unterhaltsame Folge aufzeichnen konnten. Vielleicht war es dem neuen Aufnahmeort geschuldet, vielleicht der ungewöhnlichen Uhrzeit, vielleicht den Geschehnissen des Tages. Egal. Das hat ziemlich Bock gemacht und auch der Sohnemann war begeistert. Podcast-Aufnahmeorte wechseln. Der nächste heiße Scheiß. Es gibt Buchempfehlungen, Table Dance Bars, nackte Hintern und Paralellwelten mit Karamellflüssen. Das Leben kann so schön sein.

Im Podcast empfehle ich den Podcast von Pascal. Einen Link zu seiner Seite findet ihr hier:

Radiorebell – Episode #15 – Regeln

radiorebell-e15-regeln-1920x1080Eigentlich wollten wir uns über Regeln unterhalten, aber irgendwie sprechen wir nur kurz darüber. Der Sohn offenbart mir warum die Welt nicht untergeht, erklärt mir das interplanetarische Klima, wir sprechen über den Fußballkultur-Preis und wir feiern die Premiere der ersten spektrografischen Minute.

 

Eine Frage des Blickwinkels

Ich lebe hier in einem Land in dem Vorfälle mit Verletzten und auch Toten emotional auf Breaking-News Level aufgeblasen werden müssen. Die Empörung in den sozialen Medien ist nur noch eine Frage der Herkunft, Nationalität oder Religion des Täters. Die Trauer um die Toten oder das Mitgefühl mit Opfern und deren Angehörigen unterliegt dem reflexartigen Handeln, je nach politischer Gesinnung das andere Lager um Stellungnahme zur Täterherkunft zu bitten oder zu  zumindest darauf hinzuweisen, welche Gruppe schuldig ist. Weiterlesen

Ich bin die Mitte.

„Der Rassismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“

Seltsam. Das hätte ich doch merken müssen. Wer denkt sich so einen Unsinn aus? Ich bin die Mitte. Hier sind keine Rassisten. Hier sind verdammt viele. gute Leute, und wer sich eines gewissen Maßes an menschlichem Anstand nicht vollends entledigt hat, der nimmt sein karges, erfülltes, problematisches, großartiges oder meinetwegen auch perfektes Leben und setzt sich mit uns hier in die Mitte. Weiterlesen

Radiorebell – Episode #14 – Mami

Der Sohn mit seiner Mami und Papsi hält die Klappe. Jay-Jay hat für diese Folge das vollständige Kommando übernommen und die ein oder andere Neuerung eingeführt. So singt er nun zu Beginn und ich hoffe dies wird kein dauerhafter Bestandteil unseres Podcasts. Weiterlesen

Radiorebell – Episode #13 – Asperger-Autismus

Die Impfungen unseres Sohnes,11 Jahre, Asperger-Autist, kombiniert mit der emotionalen Vernachlässigung nach der Geburt und dem Stress, dem er ausgesetzt war, während der Schwangerschaft, hat uns einen behinderten Sohn geschenkt, dem man drei Säcke Streichhölzer vor die Füße schmeißen kann und er erkennt die Anzahl innerhalb weniger Sekunden. Er kann das auch mit brennenden Streichhölzern. Er ist quasi Rain Man 2.0 und das sieht man ihm auch an. Das sieht man nämlich allen Autisten an. Sie sehen aus, wie verrückte Genies, die leider nicht in der Lage sind ein selbständiges Leben zu führen und in der Regel zu gefühlskalten Amokläufern mutieren. Zum Glück lässt sich Autismus heilen.

Das ist natürlich alles außerordentlicher Bullshit und das wissen die meisten Leser des Blogs und Hörer des Podcasts natürlich und in dem Moment, wenn ihr in einem Blog oder in einem Podcast Informationen über die Heilung von Autismus erhaltet, dürft Ihr das Browserfenster radiorebell-e13-asperger_autismus-1920x1080schließen und euch der ernsthaften Infosuche widmen. Weiterlesen