Blocksturm, Blut und Blähungen

„Viiiiiiieeeeeel Wasser brauchen die Möhrchen von Hase Scharfzahn.

Viiiiiiieeeeeel Liebe brauchen die Möhrchen von Hase Scharfzahn.

Viiiiiiieeeeeel Sonne brauchen die Möhrchen von Hase Scharfzahn.

Der Hase Scharfzahn wollte nämlich die Karottenmeisterschaften gewinnen. Bei den Meisterschaften präsentieren alle Hasen aus Möhrenhausen ihre gezüchteten Karotten. Hase Scharfzahn war sich sicher: Dieses Jahr werde ich gewinnen.

Der Hase Scharfzahn hat sich das ganze Jahr über ganz doll Mühe gegeben, und seine Karotten waren nicht nur die größten, sondern auch die schönsten im ganzen Hasenland.“

Ich war etwas in Gedanken versunken auf dem Weg nach Nürnberg, als ich dem Vater am Nachbartisch lauschte, wie er seinem Sohn die Geschichte vom Hasen Scharfzahn erzählte. Er hatte eine für mich gewöhnungsbedürftige, aber für Kinder vielleicht angebrachte, sehr verniedlichende Erzähltechnik. In seiner Stimme schwang pure Vaterliebe mit, und man spürte, dass er jedes Wort behutsam wählte und mit maximaler Weichheit aussprach.

Kurz vor der Bekanntgabe des Siegers der Karottenmeisterschaften wurde die Geschichte abrupt von dem 8-jährigen jungen Mann zu meiner Rechten unterbrochen.

„Papsi, warum erzählt der Mann so eine Scheiße? Das ist ja nicht auszuhalten. Mach mir einen Podcast an. Sofort.“

Die Erschütterung im Gesicht des Mannes wurde nur von der Freude im Gesicht seines Sohnes übertroffen. Während Sohnemann sich lässig-souverän mit einer auffordernden Handbewegung, ich solle mich doch beeilen, abwendete, fehlten mir erstmals die Worte der Entschuldigung gegenüber dem Mann.

„Ts, Kinder“, brachte ich stammelnd noch hervor, da ich von der Attacke des Sohnes dieses Mal gänzlich überrascht wurde, und die Reaktion des Jungen, der, wie ich dann überraschend feststellte, vielleicht ein oder zwei Jahre jünger als meiner ist, taten ihr übriges hinzu.

Wir waren auf dem Weg nach Nürnberg und mein unachtsamer Ticketkauf sorgte für ein wenig Aufruhr.

Wieso stehen wir denn im Nürnberger Stadion bei den Gästen? Hatten wir nicht bisher immer neutrale Plätze oder standen bei den Heimfans? Der Sohn überschüttete mich mit Fragen und ich sorgte mich, da er erstmals auch wieder auf einen Schalkauf bestand. Allerdings nicht auf einen Schal der Heimmannschaft. In Anbetracht der Stehplatztickets im Gästeblock aber auch keine verkehrte Entscheidung.

Aus Ermangelung an Alternativspielen im Süden musste ich bei eBay nehmen, was geht, und die Gegenorganisation von „Kein Zwanni fürn Steher“ gründen.

Ein Fuffi für zwei Steher.

Ärgerlich, aber Fluch der kurzen Vorlaufzeit in Verbindung mit unverschiebbaren Terminen im Süden. Ansonsten hätten wir uns vermutlich für das Nord-„Derby“ entschieden, welches unter den aktuellen Vorzeichen spannend zu werden schien, und keine Ticketprobleme mit sich gebracht hätte.

Es ist seltsam für mich, in einer fremden Kurve zu stehen. Ich finde es eigentlich falsch und auch den jeweiligen Farben gegenüber respektlos, rede mich aber dann immer in meinen Selbstgesprächen damit raus, dass ich ihnen vielleicht den besten Fan der Welt serviere. Außerdem klatsche ich manchmal mit, wenn ich sehe, dass dies alle tun.

Nur singen werde ich nicht. Das wäre respektlos. Meinem Verein gegenüber.

Frühzeitig angekommen, sicherten wir uns Plätze in der hintersten Reihe. Man kann ja nie wissen, und Dortmunder Block mit einem 8-jährigen Rebellen ist ja auch eher so: „Meh, muss das sein?“

Nicht, weil es Dortmund ist, sondern weil dies vielleicht nicht unbedingt ein Kinderspielplatz ist. Nicht beim BvB, aber auch nicht bei der Frankfurter Eintracht oder Werder Bremen. So hatten wir dann auch beste Plätze, als eine Truppe von ca. 30 Mann, mit Trommeln und Fahnen bewaffnet, kurz vor Anpfiff den Block stürmte. Auslöser schien eine zu genaue Kontrolle in Verbindung mit der viel zu kurzen Restlaufzeit bis Anpfiff zu sein. Final beurteilen lässt sich dies sicherlich nicht, und auch zur Rechtmäßigkeit des Vorgehens der Securities, die das Tor dann komplett öffneten und alle Mann ungehindert und unkontrolliert in den Block ließen, mag ich kein Urteil abgeben.

Wie gesagt. Völlig wertfrei, und da es das komplette restliche Spiel friedlich blieb und so auch nicht tonnenweise Pyromaterial in den Block gelang, wohl eine richtige Entscheidung.

Wir haben schnell die Aufmerksamkeit unseres Nachbarn gewonnen, weil wir recht still waren, was wohl im Block der Auswärtsfahrer recht ungewöhnlich schien. Ich verwies zwar immer wieder auf den Herrn, der direkt vor mir stand und der im Hinterkopfbereich, da wo mal Haar  war, aussah, wie Louis de Funés.

Ich verwies auf den Herrn , nicht in Anbetracht seiner nicht vorhandenen Haarpracht, sondern weil mich seine stoische Ruhe früh begeisterte. Alles hüpfte, sang, schrie, grölte, tanzte, schunkelte, feuerte an, schimpfte, speite, soff, rauchte, schluckte oder wankte zumindest nervös-verlegen oder auch angetrunken , gewichtsverlagernd von einem Fuß auf den anderen. Außer Mr. Hinterkopfkahlschlag. Stoisch genoss er das Spiel. Toll. Inmitten dieses Blocks. Ich hätte ihm gerne länger zugesehen.

Aber der Adel machte Ärger.

Unser Nachbar, ein Mitglied eines Fanclubs Grafschaft XY  (und XY heißt in dem Fall eigentlich nur, dass ich vergessen habe, wie sich der Fanclub weiter nennt), war der stille Genuss des Sohns ein Dorn im Auge.

Er versuchte schnell, den Sohn zum Mitmachen zu animieren, der das nur so semi-toll fand. Überhaupt war der Sohn deutlich ruhiger und desinteressierter als zum Beispiel in Sandhausen oder auch auf Schalke. Verwunderlich, bedenkt man, dass seine Mama von Fußball wenig Ahnung hat und daher schwarz-gelb ist und die Stimmung schnell ein sehr gutes Niveau erreichte, was man so direkt im Block natürlich auch um ein Vielfaches intensiver spürte und daher hier nicht immer so ganz objektiv betrachtet werden kann.

 

Ich zog es dann nach dem x-ten Kontaktaufnahmeversuch vor, Uwe zu erklären, dass ich kein Borusse bin, und erklärte ihm, was wir hier so treiben. Auch ein Novum bisher, sieht man einmal von den geplanten Treffen in Sandhausen und Stuttgart ab.

Uwe war in Anbetracht der Hintergründe unseres Besuchs nun aber erst recht heiß wie Frittenfett und versuchte, den Sohn in den Arm zu nehmen, zu schunkeln, abzuklatschen und grölte ihm mit leichter Bierfackel die Texte des Dortmunder Liedguts ins Gesicht. Der Sohn fand dies alles aber weiterhin nur maximal mittelmäßig gut. Uwes erste Bierholpause nutzten wir dann auch zur Abstimmung bezüglich eines Codeworts falls ich ihn aus Uwes Fängen retten soll.

Der Capo stimmt an – die Menge kreischt mit.

„Ich hab mein Leben dir vermacht, jeden Tag und jede Nacht – Forza BvB“

„Papsi, was bedeutet ‚vermachen‘ und warum sind das ‚Forza‘?

Es folgte eine kurze Erklärung, dass es sich beim schwarz-gelben Anhang nicht um Anhänger der rektalen Gasentweichung handelte und was „vermachen“ bedeutet.

„Das können die vergessen! – Mein Leben bleibt mein Leben!“

„Ähm, ja klar. Die haben auch nicht vor ihr Leben zu geben.“

„Und warum singen die dann so einen Unsinn?“

Ich bat dem Sohn um Klärung nach dem Spiel. Diese kurze Konversation stellt aber anschaulich dar, wie oft wir sehr heitere Diskussionen erleben, wenn es um die wortwörtliche Wahrnehmung des Sohnes geht. Letztendlich ist es für ihn aber nun einmal nicht vorstellbar, einem Verein sein Leben zu vermachen. Die Frage ist:

Macht ihn dies außergewöhnlich oder muss man sich fragen, wie dick man aufträgt, wenn man sein Leben einem Verein überlässt?

Der adelige Uwe nahm jetzt immer mal Jay-Jays Hände und versuchte, sie zum Klatschen zusammen zu führen. Mit unterdurchschnittlichem Erfolg. Auch seine Geschichten über die bösen Schalker und die tolle Borussia fruchteten nicht wirklich, obwohl Uwe jetzt spürbar wachsendes Interesse daran hatte, den Sohn von den einzig wahren Farben zu überzeugen.

Bezüglich der Atmosphäre verbietet es sich, in Anbetracht der mangelnden Vergleichsbesuche in anderen Gästeblöcken ein Urteil zu bilden. Daher nur so viel: Der beeindruckendste Moment, und für mich der bisher größte Unterschied zu allen Stadionbesuchen bisher, war die Reaktion des Blocks nach dem 1:1-Ausgleich. Ich denke, es herrschte maximal fünf Sekunden Ruhe, bevor der Block lautstark – vermutlich sogar mit der flächendeckendsten Beteiligung aller Borussenfans – das Team unterstützte. Das war für mich persönlich einer der beeindruckendsten Momente auf unserer Tour.

Rotzig-trotzig-geil.

Jay-Jay zeigte sich immer mal wieder beeindruckt, war aber über die extrem leisen Nürnberger mehr verwundert. Ich erklärte ihm, dass man hier unter der Decke des Oberrangs im Gästeblock 25 a bei dem Krawall, den die Dortmunder veranstalteten, wohl kaum die gegenüberliegende Kurve hören würde. Das Chaos war perfekt. Nun hatte es auch der Sohn hinsichtlich der konkreten Auswirkungen gecheckt. Wir begingen eigentlich einen klaren Regelverstoß. Wie sollte er die Stimmung der Nürnberger Fans beurteilen können, wenn wir im Block der Gäste standen?

„Papsi, du weißt was das bedeutet.“ * (Denken Sie sich hier das diabolische Grinsen meines Sohnes.)

Nürnberg? Müssen wir nochmal!

Zur Erinnerung.

Spiele, die wir entgegen des Regelwerks besuchen, weil wir zum Beispiel ein wenig zu spät kommen, wie in Bielefeld oder in Köln, werden nicht gewertet. Im Rahmen unseres Projektes, alle Erst- und Zweitligaverein daheim zu erleben müssen, müssen diese Vereine demnach noch einmal besucht werden. Gut, wir müssen auch noch einmal nach Hoffenheim, weil der Sohn der Meinung war, der falsche Verein hätte gewonnen, und zur Berliner Hertha müsste man ja auch noch einmal, um festzustellen, ob unsere erlebte Stimmung in der zweiten Liga mit der Stimmung in der ersten Liga übereinstimmt.

Eine endlose Geschichte. Verspätung war dieses Mal aber wie gesagt nicht der Grund.

Wir hatten versucht, dieses Mal etwas zeitiger am Stadion zu sein, was von unzähligen Flyerverteilern erfolgreich verhindert wurde. Jay-Jay war ein Fest für jeden Flyerverteiler. Nicht einen Millimeter mussten diese sich bewegen, um Ihren Werbemüll los zu werden. Triumphierend schleppte er jeden Flyer fragend an:

„Papsi, was ist das?“

„Ein Gutschein für eine Discothek.“

„Und das?“

„ Ein Auszug aus dem Nürnberger Fankatalog.“

„Und das?“

„Ein Aufruf sich typisieren zu lassen.“

„Was bedeutet das?“

„Man gibt ein wenig Blut ab und wird in eine Datei mit potentiellen Knochenmarkspendern aufgenommen um eventuell anderen Menschen damit helfen zu können.“

Es folgte eine mehrminütige Konversation zu dem Thema mit der finalen deutlichen Aufforderung:

„Das machen wir jetzt.“

Es versteht sich von selbst, dass er mit „wir“ mich meinte, was mich aber nicht störte. Ich fand es trotzdem bemerkenswert, auch wenn eventuell die Hoffnung auf den Anblick eines leidenden Papsis Grundlage für diese Entscheidung bot.

Einige äußerst schmerzhafte, von Papsi heldenhaft überlebte Momente später.

 

„Wann erfahren wir, ob wir dem Mann helfen konnten?“

(Die Aktion stand unter dem Motto: „Hilfe für Arno Wolf“, ein Mitarbeiter des 1.FC Nürnberg.)

„Das werden wir nicht so schnell erfahren. Warum? Hilfst du gerne?“

„So schon, und uns haben sie ja auch schon geholfen.“

„Wer?“

„Na, die Fußballfans.“

Sohnemanns Elefantengedächtnis spuckte die Informationen aus, mit dem ich ihn selbst einst fütterte. Ohne die Unterstützung diverser Fußballfans wäre die ein oder andere Reise, der ein oder andere Ground oder das ein oder andere Spiel nicht möglich gewesen. Auch unbekannterweise bekamen wir Tickets zu sehr günstigen Kursen, Übernachtungsmöglichkeiten und sehr spezielle Angebote unterbreitet. Er schien das Bedürfnis zu haben, etwas zurück zu geben. Tolle Idee.

Wir führten daraufhin noch eine angeregte Diskussion zum Thema „Helfen“, welche sogar zu einem konkreten Ergebnis führte – dazu aber dann nach Prüfung und Durchführung einer Machbarkeitsstudie ein andermal mehr.

Ich bin ja großer Gegner von die Dialekt-Diskriemiminsation oder wie dat heisst.

Wenn man von die Dortmunder Fan sein Ruhrpott-Slang nich rattendoll von dem Verein wird, is dat jut, aber wat der olle Möppes Uwe und seine Jungs da abjeozogn han, obwohl se alle bräsig waren, war großes Tennis!

Mir han aba mit mein Schlemmerschnittken schon genug schwatzgelb im Häusken.

Urteil, nachdem wir auf die Süd warn, oder wie Uwe im Pläuschken mit sein Sohn über mein Sohn sachte:

„Den kömma nich beien Vadder lasse. Dat Kindken is unsert. Dat Kerlche muss uff die Süd.“

Dat Engelken tut aba mein sein. Danke Uwe! Sorry FCN.

*Ein Video kleines Video mit einem Kurzschwenk auf Uwe und Sohn findet man auf der Facbeook-Seite.

 

4 Gedanken zu „Blocksturm, Blut und Blähungen

  1. literaturensohn

    „Bezüglich der Atmosphäre verbietet es sich, in Anbetracht der mangelnden Vergleichsbesuche in anderen Gästeblöcken ein Urteil zu bilden. Daher nur so viel: Der beeindruckendste Moment, und für mich der bisher größte Unterschied zu allen Stadionbesuchen bisher, war die Reaktion des Blocks nach dem 1:1-Ausgleich. Ich denke, es herrschte maximal fünf Sekunden Ruhe, bevor der Block lautstark – vermutlich sogar mit der flächendeckendsten Beteiligung aller Borussenfans – das Team unterstützte. Das war für mich persönlich einer der beeindruckendsten Momente auf unserer Tour.“

    Was hättest du nur nach unserem Gastspiel in Hannover gesagt? Oder nach dem 0:4 da jüngst gegen die Bayern… In dieser einen Beziehung macht Schalke mich gerade verdammt stolz.

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  2. Kiezkickerde

    Hm. Ja, ich finde es auch etwas merkwürdig, wenn Leute im Gästeblock stehen, und dann so gar nicht anfeuern. Noch merkwürdiger als ich das im Heimblock finden würde.
    Einfach, weil die Leute allesamt hunderte Kilometer gefahren sind, um ihr Team anzufeuern. Darum geht es bei Auswärtsspielen nahezu allen, prozentual deutlich mehr als bei Heimspielen, denn zu Heimspielen gehen einige halt auch, nur um das Spiel zu schauen – aber ein Auswärtsspiel ist mit deutlich mehr Strapazen verbunden, deutlich mehr Kosten- das macht man nicht, um „nur ein Spiel zu schauen“. Da ist es dann schon etwas irritierend (und, was mich angeht, störend), wenn man dann neben Leuten steht, die ihrerseits mehr oder weniger unbeteiligt im Block der Auswärtsfans stehen. Ja, auch ihr hattet eine weite Anreise und entsprechende Kosten, aber umso unverständlicher erscheint es, wenn dann nicht angefeuert wird (na gut, auch wenn ich dich verstehe, man hat eben nur einen Verein…). Insofern finde ich es absolut nachvollziehbar, logisch und OK, wenn dann Leute, die relativ unemotionalisiert im Auswärtsblock stehen, angesprochen und zum mitmachen aufgefordert werden. Einfach, weil es eben ein Auswärtsblock ist.

    Ich verwies auf den Herrn , nicht in Anbetracht seiner nicht vorhandenen Haarpracht, sondern weil mich seine stoische Ruhe früh begeisterte.“

    Warum begeistert dich jemand, der sich in den Fanblock stellt, ohne auch nur den Hauch von Bemühen, nicht nur Konsument, sondern Teil der Unterstützung zu sein? Die sollen sich woanders hinbegeben oder sich das Spiel direkt im Fernsehen anschauen. Echt, solche Leute stören meinen Stadionbesuch massiv.

    Vielleicht solltet ihr zukünftig wirklich eher in Heim- oder noch besser in sogenannte „Neutrale Bereiche“ (gibt es so was?! Ich wüsste bei uns im Millerntor nicht, wo der sein soll?!) gehen, als in den Auswärtsblock. Im Sinne des Respekts und so…

    Lustig (und gleichzeitig ein wenig unpassend) finde ich übrigens dein

    Nicht, weil es Dortmund ist, sondern weil dies vielleicht nicht unbedingt ein Kinderspielplatz ist.

    Ich glaube, das habe ich vor kurzem gerade gehört, da sagte es ein gewisser Polizeisprecher im Zusammenhang mit den Pfeffersprayattacken gegen den Schalkeblock…

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    1. wochenendrebell Beitragsautor

      Hi,
      ich fand den Herrn mit spärlichem Haarwuchs faszinierend, gerade weil er sich inmitten des Trubels ganz dem Spiel hingab und so wie ich auf der Haupttribüne niemandem das Jubeln und anfeuern verbieten würde so verhält sich dies hier eben umgekehrt. Vielleicht stand sein Enkel zwei reihen weiter vorne und er ist Schalker, vielleicht packts sein Herz nicht mehr im vollen Aufwand, aber es ist jahrelang sein Platz gewesen.Ich weiss es nicht, konnt mich aber für ihn begeistern.

      Der „Kinderspielplatz“ sollte nicht ( und hat dies meines Erachtens auch nicht) dramatisieren, wobei man klar sagen muss, dass sich der Sohn im Moment des Blocksturms nicht auf der Treppe hätte aufhalten dürfen und auch BvB Fans uns nahe gelegt hatten uns nicht im unteren bereich aufzuhalten. Im Normalfall würde ich sagen haben da 8 jährige nichts verloren.

      Beste Grüße

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  3. Anita

    Dein „Kleiner“ scheint so langsam (nach seinen Regeln, und die sind GUT) soziales Miteinander zu verstehen. SUPER, weiter so!

    Und seine Wissbegierde ist ebenfalls toll.

    Weiterhin gute Antworten und gute Nerven.

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