Radiorebell – Episode #20-Teil 3 – Planeten, Monde und Journalismus

Nachdem wir in Folge eins das innere und in Folge zwei das äußere Sonnensystem abgearbeitet haben klären wir im dritten Teil vom 20.12.2016 der Episode 20 was es alles außerhalb des Sonnensystems zu entdecken gibt. Außerdem erklärt der Sohnemann mir, wann es ihm wert ist ein paar aufs Maul zu bekommen. Wir sprechen zudem über seine Erfahrungen in der Schule am ersten Tag nach dem Terroranschlag in Berlin und der Sohn gesteht mir, dass er Angst hat. Wir unterhalten uns über den unmittelbar bevorstehenden Ausbruch eines Supervulkans und über Journalisten und was die eigentlich beruflich so machen und wir klären ob das normale Menschen sind. Zum Abschluss versuche ich ein wenig Streit anzuzetteln und wir sprechen über die Okoloko-Wolke. Oder so ähnlich.

Ein Gedanke zu „Radiorebell – Episode #20-Teil 3 – Planeten, Monde und Journalismus

  1. Jens Bleicher

    Hey Jay,
    zum Thema Yellowstone und „Ausbruch innerhalb 10 Monaten möglich“:
    Ich hab gerade mal ganz kurz gegoogled.

    Hier http://www.galileo.tv/earth-nature/supervulkan-ausbruch-innerhalb-von-zehn-monaten-moeglich/ steht unter der reißerischen Überschrift nur noch „Die Forscherin Christy Till stellte fest, dass eine sich anbahnende Eruption wohl etwa zehn Monate vorher festgestellt werden könnte“, also
    1. nix von ab heute(!) in 10 Monaten und
    2. eine meiner Meinung nach sehr vereinfachte und auch falsche Interpretation der Forschungsergebnisse.

    Denn hier:
    Hier http://www.vulkane.net/blogmobil/yellowstone-wie-schnell-kann-der-supervulkan-erwachen/ steht im Prinzip, dass Fr. Till festgestellt hat, dass bei der letzte (!) Erruption 10 Monate zwischen Beginn der Aufheizung und Ausbruch waren.
    Aber da steht auch, dass man einerseits nicht weiß, ob dieser Zeitraum „normal“ ist und andererseits auch nicht, ab wann „die Uhr tickt“.
    Es gibt also keinerlei Aussage über einen Termin, sondern nur über eine vielleicht sehr kurze Vorwarnzeit von 10 Monaten.

    Und da es schon länger und immer wieder Anzeichen für eine Aufheizung gibt, sind die 10 Monate wohl eher nicht normal bzw. immer so 🙂

    Das ist ein typisches Beispiel für das Aufbauschen und tw. Panikmache in den Medien.
    Die Schlagzeile „Ausbruch in 10 Monaten möglich“ läßt sich nunmal besser verkaufen als „Ausbruch sicher irgendwann. Letztes Mal waren es 10 Monate, Diesmal dauert es länger.“

    Blauweißer Gruß
    Jens

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