Refugees welcome

Es war eine seltsame Tour Richtung Norden. Erstmals fuhren wir zu einem Fußballspiel des Events wegen. Ein komisches Gefühl. Da verabscheust du jegliche Form von Eventisierung des eigentlichen Spiels, und fährst dann in ein Stadion mit einem maximalen Vakuum an Interesse an eben diesem jenen Spiel. Immer versuchen wir uns auf unseren Touren ein wenig auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Fußballspiel. Jay-Jay mag zum Glück sowieso keine Maskottchen, Einlagen oder Halbzeitshows, was es einfacher machen sollte, ihm im Stadion puren Fußball bieten zu können, doch dies ist schwierig. Auf unseren Touren ist es selten, dass wir im Anschluss über den Spielverlauf sprechen. Viel zu sehr war Jay-Jay abgelenkt von für ihn wahnsinnig spannenden Randerscheinungen des Fußballs. Das Elefantengetröte in Aalen, das übergroße Werbeplakat neben der Anzeigetafel, oder von verrückten Fans in unserem direkten Umfeld, wie in Freiburg.

Dies sind nur ein paar wenige Beispiele von Dingen, die ihn im Stadion interessieren. Das Spiel selbst ist im gesamten Kontext mit Anreise, Abreise und Aufenthalt vielleicht manchmal sogar nur Beiwerk. Eine Tour nach Sandhausen trittst du nicht zwingend in Vorfreude aufs Spiel an, sofern du keine ausgeprägten Sympathien für dieses Team oder seinen Gegner hegst. Umso schöner ist es, wenn ich ihn erfolgreich dazu animiere, sich das Geschehen auf dem Platz intensiver anzuschauen. Ich ermutige ihn dann damit, dass er zum Beispiel erkennen kann, ob das Team im 4-4-2 spielt oder mit Raute oder Doppelsechs.

Er könnte es mir dann erklären. Ich sitze oftmals da wie der Ochs vorm Berg und erkenne das Spielsystem gar nicht.

Jay-Jay konzentriert sich dann tatsächlich lange intensiv aufs Spiel, ohne aber unmittelbar über seine Beobachtungen oder aktuelle Gefühlslage zu berichten. Er schweigt.

Meist ist es dann so wie neulich, als er Tage später völlig unvermittelt raushaute:

„Weißt du, was ich gut fand beim Spiel VfL Wolfsburg gegen Leverkusen?“

„Nein, was denn?“

„Dass bei der Mannschaft von Leverkusen genau der richtige Spieler die rote Karte bekommen hat.“

„Oh, magst Du den nicht?“

„Keine Ahnung, ich kenne den nicht. Aber nach seiner roten Karte hatten alle Feldspieler von Bayer Leverkusen unterschiedlich farbige Schuhe an. Das fand ich toll.“

Ich war dann einigermaßen perplex, habe dies aber mittlerweile verdaut und nachgeprüft. Es stimmt tatsächlich, was mich nicht einmal wunderte. Es hätte mich auch nicht gewundert, wenn er mir seltsamste, sinnlos erscheinende Zahlenkombinationen vormurmeln würde, um mir dann recht lässig zu erklären, dass dies die Trikotnummern alle Spieler sind, die sich zum Zeitpunkt der roten Karte in der Hälfte des VfL Wolfsburg befanden. Er merkt sich so einen Unsinn. Er vergisst mal, seine Schuhe oder seine Jacke anzuziehen. Im tiefsten Winter. Aber völlig wirre, vielleicht für ihn manchmal lustige Kombinationen, Randerscheinungen, seltsamste Details, nutzloseste Kombinationen interessieren ihn.

Nach der roten Karte trugen alle Feldspieler von Bayer Leverkusen unterschiedliche Farben von Schuhen. Es gab zwar zwei Paar gelbe Schuhe, die wurden jedoch in einem Fall von gelben und im anderen Fall von blauen Schnürsenkeln gehalten. Nur die Schnürsenkel-Farbkombination von Donati, der bereits nach sieben Minuten das Feld verlassen musste, gab es ein weiteres Mal.

Der Sohnemann hatte sich also, weil ich ihn bat sich mehr aufs Spiel zu konzentrieren, nicht die Anzeigetafel oder die Trainerbank angeschaut, sondern sich die kompletten ersten sieben Minuten des Fußballspiels damit beschäftigt, die Schuhfarben der einzelnen Spieler bezüglich ihrer Tauglichkeit zum Farbmonopolisten zu analysieren.

Und so war es doch irgendwie seltsam erfrischend wie unnötig zugleich, zu einem Spiel zu fahren, dessen Anlass den Rückschluss zuließ, wir würden einer reinen Event-Veranstaltung beiwohnen wollen. 2014-10-11 18.07.19Ohne den kickenden Herren zu nahe treten zu wollen, aber Spiele in dieser Intensität hätte man bei uns daheim sicherlich auch um die Ecke genießen können. Ich möchte nicht den guten alten Kreisklasse-C-Charme heraufbeschwören, das würde den Fähigkeiten der teils etwas älteren Herren nun auch nicht gerecht werden, aber es ist dann eben doch etwas anderes, ob sich zwei Teams im Kampf um Punkte oder Weiterkommen gegenüberstehen, oder aus Spaß, bzw. mit einem eher ehrwürdigem Anlass ohne nachhaltig entscheidenden Wettkampfcharakter.

So war auch Jay-Jay zunächst verwirrt, als er erfuhr, dass keiner weiterkommt und auch niemand drei Punkte bekommt. Als ich auch das klassische Testspiel, in dem Trainer eben einfach mal so rumprobieren wollen, ausschloss, wurde er sichtlich unsicher.

„Das ist aber nicht so eine reine Eventveranstaltung, über die Du immer schimpfst, oder?“

Mmh, eigentlich war es genau das, also warum lügen?

Nun ja, ich mag Pauli (Liebe Grüße von M. an M. <3). Das ist eine durchweg sympathische Truppe. Trotzdem habe ich natürlich nicht die emotionale Bindung zu diesem Verein und demnach natürlich auch nicht für einen seiner verdientesten Spieler. Ich mag Boll, so wie ich auch Thomforde und Ippig sehr gerne mochte, so wie ich aber vielleicht auch Günther Kutowski und Uli Borowka mochte, aber es ist eben nicht DAS Abschiedsspiel eines Spielers deines favorisierten Teams. Oder wenigstens das Abschiedsspiel eines Spielers, der dir was bedeutete, eines Scholls oder eines Kohlers.

Die Ausgangssituation war dahingehend ausreichend klar. Keine Spannung, keine emotionale Bindung. Du bist hier wegen des Events und des schillernden Drumherums.

Und da gab es tatsächlich nicht so wahnsinnig viel zu bieten außer dem Chor der Alt St. Paulianer, die zu Spielbeginn Herrn Boll ein Ständchen sangen. Natürlich gab es tolle Momente, wie als die Gegengerade mit der zunächst nicht vorhandenen Nordkurve (gesperrt) kommuniziert, oder als sich später dann tatsächlich ein Mädel auf eben diese Nord schlich und jegliche Tribünen-Wechsel Gesänge und Späße mitmachte. Auch als Naki gleich zwei Mal die Sankt Pauli Fahne in den Boden rammte oder eben Fabian Boll sein Tor schoss. Großartig natürlich auch die Aktion von Ralph Gunesch, der mit dem Freiststoßspray seinen Schabernack trieb, oder auch die Einwechslung von Fabian Bolls Bruder, der wiederum von einem eigenen Fanclub begleitet wurde. Viele, lustige und emotionale Szenen, die dich aber nun einmal deutlich weniger tangieren, wenn du eben kein Fan des FC St. Pauli bist. Trotzdem hatten wir unseren Spaß und wieder einmal mehr werde ich mit der Tour ans Millerntor besonders prägende Momente verbinden.

Warum das so ist ?

Eine gute Frage.

Wir bekamen die Tickets über die werte Frau @stpauliane, die es sich nicht nehmen ließ, dem Sohnemann noch ein Tütchen mit verschiedenen Stickern Aufklebern (Gut so, Herr K.? ) zu überreichen. 2014-10-11 15.01.00Es war eine illustre Auswahl an Klebebildchen, doch dem Sohnemann fiel sofort ein Sticker ins Auge, der ihm anscheinend so gut gefiel, dass er sofort nach ihm griff und sagte: Oh, da werden sich Collinas Erben aber freuen.

Ich verstand nicht sofort den Zusammenhang, weil ich nicht sehen konnte, welchen Aufkleber er überhaupt in der Hand hat, aber als er den „Refugees welcome“ umdrehte musste ich schlagartig losprusten.

„Hey Jay-Jay. Auf dem Aufkleber geht es nicht um „Referees“, sondern um „Refugees“.

Nach meiner Übersetzung lachten wir noch Minute beide herzlich, als er sagte, dass er auch einen Flüchtlingsjungen in der Klasse hat. Ich fragte ihn, wie er den findet, und auch als mich seine nicht sonderlich positive Antwort nicht überraschte, blieb ich dran, und versuchte ihn zum Sprechen, zum mehr Erzählen, zu animieren. Ob er wüsste, was ein Flüchtling ist, bzw. was das konkret bedeutet, fragte ich ihn.

„Klar, das hat uns die Lehrerin ja erklärt. Die kommen hierher, weil es ihnen hier besser geht.“

„Ähm ja, und was noch?“

„Die sind arm.“

„Jay-Jay, hat die Lehrerin euch denn nicht erklärt, was diese Menschen teilweise durchmachen müssen in ihren Heimatländern, aus denen sie ohne Hab und Gut flüchten?“

„Doch, ich weiß. Teilweise mussten die vor Bomben flüchten“

„Berührt Dich das denn gar nicht?“

„Doch, aber denen geht’s ja jetzt besser, wenn sie hier sind, und wenn nicht, dann könnten sie ja auch wieder dahin gehen, wo sie hergekommen sind.“

Ich war mir zeitweise nicht sicher, ob ich mit meinem Sohn spreche, oder dem Nachwuchsführer einer NPD-gesteuerten Jugendorganisation. Es war grausam. Es fehlte eigentlich nur noch ein final abschließendes: „Papsi, das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ und ich hätte mir ernsthaft Gedanken um meine Erziehung gemacht.

Wir nutzten den Rest der Fahrt, um intensiv über das Thema Flüchtlinge und Rassismus in Deutschland zu sprechen. Definitiv eines der unangenehmeren Gespräche. Jay-Jay saß interessiert, aber regungslos, da und hörte zu. Ich habe keine Ahnung, wie viel er von dem, was ich sagte, verstanden hat, aber sein Gesichtsausdruck, als wir fertig waren, verriet mir sehr eindeutig, dass ihn der Inhalt des Gesprächs überfordert hat und er sicherlich nicht dem gesamten Inhalt folgen konnte, vielleicht sogar rein gar nichts verstanden hat.

Dachte ich. Bis zum Folgetag. Wir kamen aus dem Zoo und fuhren mit der Bahn bis zur Haltestelle Kröpcke, von wo aus wir zum Bahnhof laufen wollten. Eine Gruppe, vermutlich eine rumänische Familie, musizierte. Es klang nicht sonderlich gut, aber dadurch, dass jedes Familienmitglied ein Instrument spielte, hatte der Auftritt einen gewissen Charme. Ein ca. 10-jähriger Junge begleitete die Gitarre seines Vaters/Onkels mit einem qualitativ sehr einfach gehaltenen Schlagzeug. Jay-Jay lauschte den Klängen und fragte mich dann:

„Sind das Flüchtlinge?“

„Ja, das ist möglich.“

„ Sind die arm?“

„Ich denke, ja.“

„Gib mal Geld.“

Ich gab ihm mein Portemonnaie, er nahm sich 5 Euro heraus und brachte sie! mit maximaler Körperanspannung gehend, leicht zuckend, zu dem Topf, den die Familie für Spenden aufgestellt hat. Es sieht immer enorm lustig aus, wenn er sich in aufgeregtem Zustand fortbewegen will. Jeder Muskel ist angespannt, ähnlich wie beim „Holzhacken“ scheint er nicht die volle Kontrolle über seinen Körper zu haben. Ich liebe es, ihn so zu sehen, denn es ist immer der Ausdruck für ein höchst positives Gefühl. Ich kenne keine Jubelschreie meines Sohnes oder einen anderen körperlichen Ausdruck von Freude, der anderen als normal erscheint. Bei Jay-Jay sieht man Freude in den Augen oder eben an der Körperanspannung. Gutes Gefühl. Verdammt gutes Gefühl. War das das gute Gefühl, welches ich mit dem St. Pauli Trip verbinde? Nein, irgendwie nicht. Ich schweife manchmal ab. Das tut mir leid.

Das positive Gefühl war nicht, dass ich kurzzeitig hoffte,  das Flüchtlingsthema wäre in Ansätzen soweit verstanden, wie man es von einem neunjährigen Jungen erwarten könnte. Die positive Verbindung zum Spiel der Höllenhunde gegen den FC St. Pauli ist das  unverhoffte Ablegen diverser Ticks des Sohnes, die plötzlich und völlig unvermittelt im Nachgang zur Tour für beendet erklärt wurden, als wäre es das normalste von der Welt.

Auf ebenfalls bereits erwähntem Zoobesuch in Hannover am Folgetag nach dem Spiel überließ er das im ICE überreicht bekommene Spielzeug für Kinder generös seiner Schwester. Berücksichtigt man seine extreme Abneigung gegenüber Handlungen wie Teilen und Abgeben, ist das ein unfassbarer Fortschritt. Zumal er eine sehr ähnliche Handlung noch am selben Tag in einem Laden einer amerikanischen Donutkette vollführte, als er sowohl seinem Neffen, als auch seiner Schwester, den Vortritt ließ und zu guter letzt noch auf einen eigenen Donut verzichtete, um meinem Neffen einen Donut mehr, als Mitbringsel für dessen Papa, zu opfern. Er begründete dies auf Nachfragen auch immer ganz sachlich, geradezu gelassen, dass ein Donut kein Grund sein sollte, sich zu streiten, ihm würde es ja schon ziemlich gut gehen, und dass dies kein Problem für ihn darstelle. Den Abschluss bildete dann das gemeinsame Abendessen. Es gab Spaghetti mit Bolognesesauce und der Sohn bat mich, ordentlich Sauce unter die Nudeln zu mischen.

Ich fragte ihn nach dem Essen, was mit ihm los sei. Er hätte heute mindestens drei seiner strengsten Regeln gebrochen. Einfach so. Er tat so, als wüsste er nicht, wo von ich sprach, und ich erinnerte ihn an die fünf Euro, die er den musizierenden Familie gegeben hatte, und dass er damit Mitgfühl und Herz gezeigt hätte. Ich sagte ihm, wie stolz ich auf ihn sei und das ich mich wirklich riesig freue.

„Fahr runter, Papsi. Die sind arm und brauchten das Geld. Es war aber nicht meins, sondern Deins. Also ist es mir völlig egal. Die konnten es besser brauchen als wir.“

Was ein Kerl. Da stimmte etwas nicht.

2014-10-11 16.34.51Ich bitte daher um ihre dringliche Mithilfe. Ich habe vermutlich am Millerntor meinen Sohn versehentlich mit einem anderen Kind vertauscht. Wenn Sie Jay-Jay sehen oder sachdienliche Hinweise geben können, kontaktieren Sie mich gerne. Jay-Jay trägt eine blaue Jacke und rote Chucks. Sie erkennen ihn leicht. Er sieht aus wie der beste Sohn der Welt.

 

Jetzt ist es mir wieder passiert.

Eigentlich wollte ich über die Reise zu einem Fußballspiel berichten und der fußballerische Inhalt ist fast null. Wir haben die Situation häufig, und ich komme damit klar. Lustigerweise erhalte ich manchmal witzige Reaktionen von Menschen, die zum ersten Mal mein Blog besuchen. Manche sind enttäuscht, weil der Header und die Einleitungsgeschichte einen hohen Fußballcontent vermuten lassen, und man dann zurecht enttäuscht ist. Andere wiederum schreiben mir, dass sie schon mehrere Male auf das Blog aufmerksam gemacht wurden, wegen des offensichtlich hohen Maßes an Fußballcontent ihn dann aber nicht gelesen haben, und sich nun nach der x-ten Verbreitung dann doch erbarmt haben, mal reinzulesen und positiv, in Anbetracht des Mangels an Fußballgeschichten, erfreut waren.

Mir persönlich ist das glücklicherweise völlig egal, falls es den einen oder anderen Leser kostet, oder jemand mit der Enttäuschung der Zeitverschwendung leben muss, da sich meine Zielgruppe nun mal auf einen einzelnen jungen Mann versteift, der mich mehr und mehr in Erstaunen versetzt. Wir sind sehr, sehr glücklich ihn zu haben. So wie er ist.

Vielleicht fällt aber trotzdem jemand ein griffiger Blog-Untertitel ein, der dem ein oder anderen Besucher eine frühere Einordnung ermöglicht. Ich freue mich über evtl. Vorschläge in den Kommentaren. Danke fürs Lesen.

14 Gedanken zu „Refugees welcome

  1. Kaffchris

    zu „dumme Anglizismen“ fällt mir wieder ne Begebenheit rund um die Proteste am Rindermarkt in München letztes Jahr ein. Geflüchteter wird beschimpft von Typ „Opa mit Hut“. Unter anderem fielen die Worte „Ned amoi deitsch ko der blede Hund“ (übersetzt: „Nicht mal Deutsch kann der blöde Hund“ Ja, aus gestern „Landauer“ gelernt *öchöm*). Stimmt. Dieser Mensch sprach mehrere Sprachen fließend, darunter Französisch und Farsi. Deutsch war dummerweise nicht dabei.

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  2. KiezkickerDe

    Was für ein Untertitel? Bei mir steht nur „Der wochenendrebell“, sowohl in der Mobilansicht (dieses Mal mit gleicher Schriftgröße), als auch im Browser. Was soll denn da sonst noch stehen?

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  3. Sven

    Zielgruppe, muss es immer eine vorhersehbare Zielgruppe geben? Ich glaube nicht. Der Blog regt auf viele Weisen zum Nachdenken an, über Fussball, über Neuronormal oder nicht, über das Leben in seinen alltäglichen Facetten.
    Ich bin ein Fan eures Blogs und er gibt mir als Vater eines bald 9 jährigen Sohnes, auch Aspi und wir öfter zusammen im Fussballstadion, sehr sehr viel. Vertrautes, Neues, sich entwickelndes, nachdenkliches und lustiges. Weiter so.
    Ein möglicher Untertitel „Normal, wer oder was ist das schon?“
    Egal, vielleicht trifft man sich mal bei uns im Stadion.

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  4. Stephan535

    Ich möchte nicht, dass sich hier was ändert! 🙂
    Aber wichtig ist eh nur der Inhalt – und der ist Klasse. Und oft auch schön. So wie heute.

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  5. Stickerkamke

    Da der Obertitel weder Fußball- noch expliziten Nicht-Fußball-Bezug vermittelt, wüsste ich nicht, was der Untertitel diesbezüglich geraderücken sollte. Deine Ausführungen zur Zielgruppe teile ich uneingeschränkt und habe den Text, dessen Protagonist mich außerordentlich beeindruckt hat, gedanklich danach beendet.

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    1. wochenendrebell Beitragsautor

      Stickerkamke. Hach.
      Ich empfand es als hilfreich, dass ein Leser der hier landet, vielleicht schneller versteht worum es geht. Eventuell fehlt jemandem mal der Kontext, weil ich beim Schreiben voraussetze, dass gefälligst jeder vorher alles gelesen haben muss. Es dürfte sich aber wohl auch eher unrealistisch bewerkstelligen lassen in einem Untertitel das Problem zu lösen.
      „Mindhopping mit meinem Groundhopper“, hatte ich mal angefacht in Anbetracht der vielen wunderbaren Perspektiven, die mir Jay-Jay eröffnet und die meine Denkweise, mein Handeln und tun auch im Alltag stark beeinflussen. Der Untertitel wäre allerdings wenig hilfreich, vielleicht noch verwirrender. Vielleicht sollte man es auch einfach so lassen, wie es ist.

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      1. Stickerkamke

        Natürlich verstehe ich den Gedankengang, empfinde die Präzisierung nur nicht als notwendig. Zumal jeder, der nicht über einen direkten Link zu einem einzelnen Text hier landet, erst einmal die geerbte Dauerkarte sieht und dort reichlich Hintergrundinfo erhält. Kleine Einschränkung dazu: vor dem Link zu „Weiterlesen“ wird noch nicht deutlich, dass sich der Text vom Fußball wegbewegen wird.

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