Wochenendrasenballen

Rote Tops und blaue Hotpants trugen die Hostessen, die am Bahnhof Leipzig an jedem Ausgang Spalier standen und gratis kleine Dosen eines bekannten Energy-Drinks verteilten. Das Stadiongelände säumten große Aktionsflächen für Bungee-Jumping, Free Climbing, Freestyle-Dosenwerfen, ein Formel-1-Simulator sowie Eventbereiche für „Speed Sackhopping“ und „Extreme Egg Running“.

Immer und immer wieder die gleichen drei Farben. Auf den Straßenbahnen, den Brücken und sogar auf den Verkehrsschildern: Die Farben rot, blau und silber sind omnipräsent und das Taurin im klebrigen Getränk, welches im blau-rot-silbernen Becher ausgeschenkt wird, kann die Schmerzen auf der Netzhaut nicht lindern, die das eingestanzte Logo mit den zwei gehörnten Tieren auf jeder der 40.000 Sitzschalen, sämtlichen Banden, der Anzeigetafel, den Trainerbänken, dem Spielertunnel, der Blockumzäunung und und und… hinterlässt.

So hatte ich mir das eigentlich vorgestellt. All Cops are Bulls, ganz in rot, so wegen der Verbundenheit, und für das neue Wir-Gefühl in Leipzig; der Stadt, die sich Profi-Fußball gefallen lässt. Bösen Profi-Fußball. Nicht den guten, traditionsreichen Fußball, den zum Beispiel die KGaA aus Dortmund in diesem Jahr abgeliefert hat. Recht eindrucksvoll wurde bewiesen, dass Geld vielleicht tatsächlich nicht immer Tore schießt. Zumindest manchmal. Und vielleicht gilt diese Erkenntnis auch nur kurz. Es ist unfair, diesbezüglich nur Dortmund zu nennen, aber es wird grundsätzlich wohl klar, was ich meine.

Und nun? Wir hoffen auf Darmstadt, die Rettung aller Fußballromantiker, und feiern den Verein, der sein Stadion nur auf Grund der überregionalen Bedeutung mit einem Zuschuss des Landes Hessen in Höhe von 10,5 Millionen Euro finanziert bekommen hat. Mit externen Geldern ist das so eine Sache, aber das würde jetzt hier zu weit führen.

Vielleicht war es auch einfach dumm von mir, den cleveren Herren rund um RBL eine subtilere Form von Werbung nicht zuzutrauen. Meine Erwartungshaltung war niedrig wie selten zuvor und ich war zur Sicherheit schon vorab genervt von der RB-Reizüberflutung, die ich dann nicht einmal erhielt.

Drängt man die Hintergründe des Projektes RB einen kurzen Moment in den Hintergrund, erlebten wir einen ziemlich entspannten Fußballnachmittag mit einer Stimmung, die durchaus Leipzig2dem Geschehen bei dem ein oder anderen traditionsreichen Bundesligisten standhalten kann. Eine Choreographie, die das gesamte Stadion mit einbezog*, keine Eckball-, Karten-, Zuschauerzahlen-Sponsorings oder irgendwelche Dünnpfiff-Halbzeitspiele. Kurzum: Wir erlebten dort viel, was wir auf unseren Touren schätzen und lieben. Klingt für einige jetzt ziemlich eklig – mag sein –, aber ich kann es nun einmal nicht ändern.

Es ist nicht so, dass ich Sympathien für das Projekt RB hege, aber es ist eben auch nicht so, dass ich mich nicht mit dem Unvermeidlichen auseinandersetze. Der Verein wird in die erste Bundesliga aufsteigen. Er wird das neue Feindbild aller Vereinsanhänger bilden, auch derer, die vor ihm da waren. Ingolstadt, Wolfsburg, Hoffenheim, usw. Und es wird das nächste Feindbild kommen. Sobald das Projekt diese Früchte trägt, wird es Nachahmer geben und dann wird…

Was auch immer. Ich glaube nicht, dass es möglich ist, den Erfolg dieses Projektes zu verhindern und so bleibt aktuell nur die Freude an Mannschaften wie Darmstadt, die entgegen der Logik aller Etatgesetze zumindest für dieses eine Jahr einen sympathischen Spielverderber mimen.

Worauf ich hinaus will?

Politisch zerstrittene Fanblöcke wie in Münster oder Düsseldorf nagen am vermutlich letzten Alleinstellungsmerkmal der sogenannten Traditionsvereine. Das Herz des Vereins, der (echte) Fan, also der, der durch das „Komitee zur Erhaltung von Traditionsvereinen“ als solcher akzeptiert wird, hat an Wert verloren. Der Umgang des Vereins mit dem Herz (wie oft wünsche ich mir, es wäre auch das Hirn) in Hannover und Hamburg zeigt in etwa die hierarchische Überlegenheit des klatschpappenden Konsumenten gegenüber dem Fan*. (Das Komitee. Denken Sie dran.)

Das Auftreten so mancher Herzstück-Vertretungen (bei manchen Auftritten wünschte ich, sie wären ein verzichtbares Körperteil) trägt nicht immer zwingend dazu bei, dass die Wichtigkeit und die Sympathie des Konsumenten gegenüber dem supportenden Fan abnimmt. Eher im Gegenteil.

In Leipzig habe ich nicht viel gesehen, was es nicht auch in Dortmund, auf Schalke oder in Berlin zu sehen gibt. Auf fast allen Touren wirkten große Teile der Ultras nur noch wie eng eingezäunte, geduldete Relikte innerhalb von Eventveranstaltungen straff organisierter Wirtschaftsunternehmen. Das bedauere ich sehr, und das meine ich nicht eine Spur despektierlich, denn ich liebe die Art und Weise, wie Fußball in großen Teilen der dritten und vierten Liga zelebriert wird, abgöttisch. Der Umgang mit der Situation als Außenstehender, was insbesondere Liga eins durchgängig betrifft, ist schon seltsam anmutend. Keine Ahnung, wie lange man sich noch mit dem Blick auf die Ewige Tabelle trösten will oder den mittlerweile durchaus nervigen Schwanzvergleich der Anzahl an Auswärtsfans anführen möchte, wenn es um die Legitimation geht, innerhalb welcher Liga ein Verein, der sich sportlich qualifiziert hat, überhaupt mitspielen darf.

Rein vom Support her war nicht nur der Sohn beeindruckt. Diese Stadt hat auf das Produkt Bundesligafußball gewartet und hat nun einen potenten Gönner, der ihnen das auf clevere Art und Weise darbietet – und Kind, Tönnies, Kühne und Co. gehen mit dem Verprellen der Basis vermutlich schnurstracks den falschen Weg, sich eben von Vereinen wie RBL weitestgehend positiv abzuheben. Natürlich weiß ich, warum man in Leipzig nicht jede Spielsituation vermarkten und jeden freien Quadratmeter bewirtschaften muss, natürlich weiß ich, warum das U17-Halbfinal-Hinspiel in Dortmund 5€ kostet und das Rückspiel in Leipzig bei freiem Eintritt zu bestaunen ist. Wo Geld kaum eine Rolle spielt, müssen keine Seelen verkauft werden. Oder ist es doch umgekehrt? Hat RBL die Seele nur am Stück verkauft? Oder gekauft? Oder ist doch seelenlos? Es ist schwierig. Ich trinke keine Energy-Drinks. Früher tat ich dies gelegentlich. Nun hoffe ich, Herr Mateschitz entdeckt meinen fehlenden Konsum und zieht sich irgendwann zurück, weil er merkt, dass Fußball eben nicht die Formel 1 ist und er potentielle Kunden eher vergrault als gewinnt. Leipzig ist dann stabil genug, darf sich nennen wie es will und spielt eine gute Rolle innerhalb Liga eins oder zwei. Ich weiß. Unrealistisch, und es bleibt die böse bullige Saat. Ist mir latte. Einen Rückzug, weil man feststellt, dass dies dem Auftritt der Marke eher schadet, halte ich weiterhin für das realistischste unter den unrealistischen Happy End-Szenarien. Ich weiß nur nicht, ob ich das noch erlebe. Noch einmal. Einen Verein nur zur besseren Vermarktung eines externen Produkts zu gründen und finanziell in diesem Maße zu pushen ist nicht der letzte Sargnagel, aber der Türöffner, Fußball als Sport und dessen Vermarktung vollends miteinander zu vermengen. Das ist in tiefstem Maße verabscheuungswürdig. Man sollte bei seiner Abscheu vielleicht  nur den Adressaten überdenken, was wiederum auch nicht zwingend bedeuten muss, dass Mateschitz‘ Mama und deren angebliche berufliche Laufbahn thematisiert werden sollte.

Ich respektiere die Meinung eines jeden, der dies anders sieht. Aber die Fans dieses Vereins beschimpfen, denunzieren und als Ziel für Spott, persönliche Beleidigungen, Vergleiche fremdenfeindlicher Natur… puh, da bin ich, glaube ich, raus. Dies gilt übrigens gleichermaßen für die Anhänger des FC Ingolstadt und der TSG Hoffenheim, sowie auch des VfL Wolfsburg. Genau so wenig lassen sich politische Tendenzen in Teilen des Dortmunder Anhangs oder familieninterne Liebeleien in Kaiserslautern für Grundsatz-Bashing nutzen. Die Verallgemeinerung auf den gesamten Anhang nervt, selbst wenn sich zweifelsohne manchmal politisch starke Tendenzen nicht verleugnen lassen. Grundsätzlich glaube ich, dass jeder Fan (auch ohne Komitee-Zertifikat) in seinem Verein genügend zu tun hätte, die rechtsradikalen Arschlöcher und die homophoben Schmalspurwichser zu bekämpfen und aus der Kurve zu drängen. Ansonsten wäre es zumindest fair, seinen Hass nicht an dem auszulassen, der vielleicht einfach nur den Fußball seines Vereins mag und das Stadion nicht als Bühne zur Auslegung seines Egos oder zur Verbreitung seiner politischen Meinung nutzt.

Der Sohn hat die ganze Aufregung nicht verstanden. Wie soll er auch? Ihm ist das Geschehen in Führungsetagen und hinter den Kulissen völlig egal und er kann nicht unterscheiden, ob ein Wirtschaftsunternehmen zum Fußballklub wird oder ein Fußballklub zum Wirtschaftsunternehmen. Was zählt überhaupt? Die Reihenfolge oder der Schwerpunkt? Ich beneide ihn.

Ihm gefiel der Mangel an beschissenen Werbedurchsagen und die Konzentration auf das, was auf dem Platz passierte. Und auch meine Bitte, zu berücksichtigen, wie wichtig die Leipzig1Dreieurofünfzig der „Waschstraße Heiermann“ für das Sponsern des Eckballverhältnisses für den FC Erzgebirge Aue sind, blieb ungehört. Glücklicherweise verfügten die Leipziger zumindest über ein Maskottchen und spielten nach Toren, in der Halbzeit und nach dem Schlusspfiff abgrundtief schlechte Bumm-Bumm-Musik, was beim Sohn zu massig Antipathie-Punkten führt. Er war wirklich angetan vom durchgängigen Support, der sich auch die meiste Zeit über den Block hinaus auf die Geraden ausbreitete. Wir hatten Spaß. Wirklich. Und das hat aktuell für uns immer noch oberste Priorität.

Tja, scheiße. Da fährst du zum Abschluss der Saison nach Leipzig, in der Hoffnung, mit einem ordentlichen Hass-Blogpost die Wochenendrebellen-Saison würdig abschließen zu können, und dann triffst du vor dem Spiel noch Fans (sie bestätigten unabhängig voneinander, nicht vom Flügelverleiher für ihre Aussagen bezahlt worden zu sein), die sympathisch zu differenzieren wissen. Keine politischen Scharmützel in den Blöcken, ja, okay, auch keine bekutteten Uralt-Ultras, die ich so schätze, aber auch keineswegs nur Teenies, die nicht wissen, welch scharfes Schwert sie dort stupide klatschpappend oder monoton dauersingend oder still genießend oder dauerhaft aufgeregt oder leidenschaftlich mitfiebernd oder gelangweilt biertrinkend in das Traditionsprodukt Fußball stecken.

Ja, ja, ja, ich vergesse nicht, wie sie dort hingekommen sind, aber das war ein durchweg schöner Fußballnachmittag und wer in der Lage ist, einem Neunjährigen zu erklären, dass dies keinesfalls der Verein sein darf, den er liebt: bitte, ich freue mich auf Kommentare.

Ich alter Mann bin sowieso nicht mehr zu retten. Ich bin Fan eines Traditionsvereins, der es schafft, trotz genügend Kohle frei jeglichen Systems abgrundtiefen Mist zu spielen, Saisons bereits nach zwei Dritteln abschenkt und in dessen Kurve genügend Mist passiert, gegen den ich ebenfalls nichts unternehme.  Fast wochenendrebellisch. Nun, hasst mich, wenn ihr mögt.

*organisiert und vollständig finanziert von den „Red Aces“ mit Unterstützung von Fan-Spenden.

Links:

Hier die Choreographie als Video:

Der seltsamerweise äußerst sympathische Rotebrauseblogger berichtet vom eigentlichen Spiel.

15 Gedanken zu „Wochenendrasenballen

  1. Pingback: #Link11: Für eure Stimmung, da seid ihr doch dafür verantwortlich | Fokus Fussball

  2. KiezkickerDe

    Naja. Von einer Choreografie im ganzen Stadion kann wohl keine Rede sein, wenn der Block, in dem ihr wart da ganz offenkundig von ausgenommen war. Und was durchgehende Fangesänge angeht, habe ich nach dem Schauen des Videos eher die Auffassung, dass dort ein Musical aufgeführt worden sei und es nicht kurz vor Anpfiff eines Fussballspieles gewesen sein konnte. Oder hast du Fans gehört? Eine Warnung wegen der schrillen Musikkulisse wäre bei dem Choreovideo angebracht gewesen, meine Hochtöner sind nun hinüber.

    Antworten
    1. Tim

      Na, ja was soll man machen, wenn Herr Wagner nun mal aus der Stadt kommt, dann darf er auch mal beim Fussball ran. Danach haben natürlich alle wieder Ihre Operngläser gezückt und artig das Spiel angeguckt. Ich bin mir sicher, dass du das von deinem Rechner aus besser beurteilen kannst, als der Typ vor Ort. Vieleicht solltest du lieber so einen Artikel schreiben, dass wäre sicherlich vieeelll interessanter geworden.

      Antworten
  3. El Loko

    Hat Papsi Jay Jay etwas von der Historie des Stadions erzählen können, dass mal (und für mich immer noch) Zentralstadion hieß. Also wer da mal so alles gespielt hat in den 60ern, 70ern und 80ern. Mannschaftren wie ‚Lautern, F95 oder auch Werder (und das waren ja nur die Gäste aus der Bundesliga). Und wieviel Zuschauer da teilweise zu spielen gepligert sind als dort gelegentlich noch zwei Leipziger Mannschaften spielten.

    Und war wenigstens noch Zeit das historische Bruno-Plache-Stadion (oh eine Stadion ohne Sponsorenname) zu besuchen? Wenn nicht, dann solltet ihr es nachholen. Nicht mehr lang hin, dann wird es 100 Jahre alt.

    Antworten
    1. Little Bull

      Oh Zentralstadion. Und wer schon alles da war. Im neuen Zentralstadion war niemand von diesen Mannschaften . Zur Einweihung war Dortmund II gegen Sachsen da. Und wenn das alte noch im Einsatz wäre würde dort niemand spielen aufgrund von Baumängeln und viel zu groß und unzeitgemäß. Und ins Plache Stadion zu gehen ist glatter Selbstmord. Dort regieren Idioten die ihre eigene Mannschaft angreifen und so wieder in die absolute Bedeutungslosigkeit katapultieren. Also was soll der Spruch? Die großen Mannschaften kommen wieder nach Leipzig. Früher oder später haben wir wieder große Fussballspiele in Leipzig siehe Pokal gegen Wolfsburg.

      Antworten
    2. Ich

      60er, 70er und 80er – da sind sie wieder, die ewig Gestrigen. Ja LOK hatte große Zeiten, aber die sind vorbei und werden auch nicht wieder kommen – nicht, wenn solche Aktionen wie die vom vergangenen Wochenende gegen Erfurt wieder auf der Tagesordnung stehen.

      Antworten
  4. mars (spielbeobachter)

    Kleine, aber wie ich finde wichtige, Korrektur: Das „Merk-Stadion am Böllenfalltor“ gehört keineswegs dem SV Darmstadt, sondern der Stadt, also der Kommune. Dass der Staat (in dem Fall Hessen) für seine eigenen Besitzgüter und deren Reperatur / Umbauten aufkommt, mag zwar derzeit politisch unpopulär sein, ergibt aber rechtlich und logisch durchaus Sinn. Das Leipziger Stadion wurde ja schließlich auch ausschließlich aus öffentlicher Hand bezahlt.

    Antworten
    1. ralf

      Völliger Blödsinn, das Stadion gehört Herrn Kömel und der hat es auch zum größten Teil selbst finanziert.

      Antworten
  5. steffen

    Das ist wohl der beste Beitrag eines nicht RB Fans den ich je gelesen habe. RESPEKT vor allem vor dem RESPEKT gegenüber den RB Fans den es in erster Linie um einen niveauvollen Fußball in unserer Region geht, um den Spaß an einem gutem Spiel. Ich denke, dass auch viele Fans von RB durchaus einiges kritisch sehen und nicht die Herde Schafe sind die RED BULL blind nachlaufen. Jede Medaille hat nun mal zwei Seiten, das ist nicht nur in Leipzig so! Und eins sei gesagt, ich habe vorher kein Red Bull getrunken und werde es jetzt nicht tun. Genau so wenig werde ich mir einen VW oder AUDI kaufen weil in Wolfsburg oder Ingolstadt guter Fußball gespielt wird, wenn überhaupt, weil mir das Auto gefällt. Natürlich hat es seine Nachteile von einem großen Hauptsponsor abhängig zu sein, das der aber über seine Gelder wacht und deren Verwendung bestimmt ist nachvollziehbar und hat auch Vorteile neben den oft genannten Nachteilen. Wie man an so in manch großen Verein erkennen kann – viele Köche verderben oft den Brei. Oder anders gesagt da wird das Geld nur verbrannt und es kommt hinten nichts raus. Zum Glück gibt es auch andere Beispiele wie Darmstadt (Hut ab).
    Also bleibt kritisch und lasst uns gemeinsam friedlich und respektvoll einen guten Fußball anschauen. Wenn jemand politisch etwas verändern will sollte er die Probleme nicht ins Fußballstadion tragen und durch chaotische Aktionen den Spaß am Spiel verderben. Solche Leute schaden dem Fußball und dem Verein für den diese angeblich leben. Da sollten sich auch die Vereine deutlicher distanzieren (egal ob Ihnen RB sympathisch ist oder nicht). Diese Chaoten gehen aus meiner Sicht ohnehin nicht wegen dem Sport ins Stadion und sorgen durch immer wieder neu erstellte Feindbilder nur dafür um eine möglichst breite Basis zu finden um Ihre Krawallsucht auszuleben. Schade, dass sich immer wieder so viele mitreißen lassen, sonst wäre diese Spezies wohl längst ausgestorben.

    Antworten
  6. Pingback: Presse 17.06.2015 | rotebrauseblogger

  7. RamaV

    Respekt. Der Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf. Man muß das Experiment des Brauseherstellers nicht unbedingt mögen, aber in einer Zeit in der sich Klubs wie ManCity Vereine auf drei verschiedenen Kontinenten kaufen um dann lustig Spieler hin und herzuschieben, kann man den Herrn M. aus Ö aber auch nicht wirklich verteufeln.

    Antworten
  8. Steve

    Genau auf den Punkt getroffen… Ein toller positiv kritischer Artikel… So möchte man seine Morgenlektüre lesen!

    Antworten
  9. Pingback: #Link11: Fußball ist Fußball | Fokus Fussball

  10. Zwenn

    Von den eigenen Erwartungen enttäuscht zu werden und das dann zu reflektieren, ist eine seltene Gabe heutzutage. Vom Veröffentlichen und der damit verbundenen Gefahr, dafür gesteinigt zu werden, gar nicht zu reden. Von daher: Respekt! Und Danke.
    Es ist verrückt: Selbst die kritischen Seitenhiebe kann man ohne Probleme unterschreiben – und dennoch fiebrig zum nächsten Spiel fahren. Auch wenn man keine neun Jahre alt mehr ist. Schon ganz lange nicht mehr.

    Antworten

Kommentar verfassen