Archiv der Kategorie: Trainingszeiten

Festgehaltenes abseits unseren Rebellentouren.

Ich habe nichts gegen den FC Bayern, aber…..

Nichts aber. Mir ist der Verein eigentlich egal.

Es ist 20:45 Uhr. Der FC Bayern spielt. Sie werden gewinnen. Das Spiel reizt mich nicht. Was kann man also sinnloseres tun, als ein Spiel zu sehen, dessen Ausgang man kennt?

Man verliert wieder ein paar Zeilen über einen Verein, mit dem man doch angeblich nichts am Hut hat. Inkonsequent, ich weiß. Ja, unnötig ebenfalls.

Ich tue es trotzdem. Ich bin schließlich Rebell. Wenn auch nur am Wochenende. Weiterlesen

Wir danken für Teilung und Verbreitung.

#37 Christoph liebt die Düsseldorfer EG

Dies ist ein Brief für meinen Sohn. Eine Vielzahl netter Menschen hat sich die Zeit genommen um Jay-Jay ein paar Zeilen nieder zu schreiben und ihm Details zur Findung ihrer Fußballliebe zu verraten. In dieser Woche veröffentlichen wir jeden Tag um 09:31 Uhr (Fragen Sie nicht) eines der großartigen Werke unterschiedlichster Autoren. Innerhalb weniger Monate ist vielleicht sogar mit einer Antwort des Sohnes zu rechnen. Alle Briefe und Antworten findet man dann hier. Den ein oder anderen Posteingang könnten wir übrigens noch vertragen. Was es mit dieser ganzen Briefaktion überhaupt auf sich hat, kann man hier nachlesen. Und wir beginnen gleich mit einer Ausnahme. Aber he, es ist Düsseldorf. Vielen Dank an Christoph vom Halbangst-Blog Team, die gleich drei Briefe beisteuerten und wir somit kurz vor der ersten magischen Hürde stehen. 50! Fünfzig Briefe! Autoren von siebzehn bis dreiundsechzig Jahren mit unterschiedlichsten persönlichen Hintergründen und Herangehensweisen, mit sachlichen, bewegenden und teils einfach logischen Begründungen für ihre große Liebe. Dem Fußballvereins ihres Herzens. Fettes Dankeschön noch einmal an alle Autoren. Viel Spaß!

 

Ich weiß, Jay-Jay, dein Vater hat sämtliche Fußball-Fans dazu aufgerufen, dir einen Text zu schreiben, warum ihr Verein für dich eventuell der richtige sein könnte.

Und dann komm ich – im Fußballleben Dauerkartenbesitzer und Über-Idiologe von Borussia Mönchengladbach – um die Ecke und fasel was von Eishockey und der Düsseldorfer EG. DEG - #37 Christoph liebt die Düsseldorfer EGWarum nur? Für mich ist das ganz einfach: weil es für Nerds einfach keinen schöneren Sport gibt. Und solch einer bin ich leider. Kein Scheiß, vor zwei Jahren hatte ich eine Diskussion mit meinen Eltern. Sie hatten von Asperger gelesen und wollten mich mit damals 30 Jahren zum Arzt schicken. Meine Freundin, selber Fan der DEG, nickte irgendwie. Warum? Weil ich einfach krampfhaft versuche, mir alles in gewisse Regelhaftigkeiten zu lenken, ich auf Familienfeiern lieber alleine bin, statt mich auf die manchmal doch spannenden Gespräche einzulassen und – jetzt das entscheidende – ich mich in Stadien nur mit ausgewählte Menschen abgeben kann, die mich nicht bei meinem Genuss der kleinen Details auf dem Spielfeld stören. Weiterlesen

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Aber ohne Anfassen.

2008er Soave Classico gab es eben, kurz vor dem Tippen der Zeilen, mit der Frau. Eine Flasche. Fünfundvierzig Minuten und trotzdem mehr Nähe, als wir in den vergangenen Monaten insgesamt hatten.

Es ist schon verrückt, aber viele, die Jay-Jay kennen, vermögen es meist nicht einzuschätzen, welchen Aufwand er zu Hause benötigt, welche Herausforderungen er an meine Frau stellt und welche Kompromisse diesbezüglich notwendig sind, und mit ein wenig Verlust an ganz privater Zeit einhergehen. Das Maß an Belastung, welches sie trifft, in der Zeit wenn ich arbeiten bin, geht über das hinaus, was man mit den Rahmenbedingungen einer normalen Ehe vereinbaren kann. Es ist nicht so, dass meine Frau und ich uns ich nicht häufig sehen, aber Zeit für Gespräche, in ruhiger Atmosphäre, wie sie am heutigen Abend stattfanden, fiel in den vergangenen vier bis fünf Jahren nicht so oft ab. Weiterlesen

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Couchogate- Mein Weltmeister

Mario hat mit fünf schon in der F-Jugend beeindruckt. Er tanzte sie alle aus.

Manuel war zu klein für den Job als Torhüter. Er trainierte wie ein Besessener, brannte vor Ehrgeiz.

Mesut war schon damals der Kopf der Mannschaft. Bei einem 12:0 schoss er zehn Tore und bereitete zwei weitere vor.

Sami war immer Kapitän in der Jugend. Ein Führungsspieler.

(Auszüge aus der Welt am Sonntag, 06.07.2014)

Du tanzt niemanden aus. Du wärest sehr gerne der Kopf der Mannschaft.Mir würde es reichen, Du wärst ein Bein, ein Arm. Ein Teil halt. Bist Du aber nicht, und seit heute wirst Du es auch erst einmal eine Zeit lang nicht werden können.

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Arschlochkind

 

Hallo Jay-Jay,

ich war aufgeregter als Du. Ich hatte Dich im ersten Training gesehen. Hüftsteif, ungelenk, desorientiert und mit einem erbärmlichen Raumgefühl ausgestattet. Die Unterlegenheit, die auch für Dich offensichtlich war, hast Du später abgestritten. „Ich war der Beste, bla, bla, bla…“ Ich konnte es nicht mehr hören. Dieses ständige Vergleichen, in jeder Lebenssituation. Abgezählte Smarties, genauestens aufgeteilte Süßspeisen, Geschenke für Dich auf jedem Geburtstag anderer, nur um die Eskalation zu vermeiden, Papierflieger, die nicht einen Zentimeter weniger weit fliegen dürfen, als bei Deinem Cousin. Dein vermutlich dem Asperger-Autismus geschuldeter Blickwinkel macht es Dir uns uns nicht einfach.

Ich wies Dich darauf hin, dass Du im Verein und innerhalb einer Mannschaft ungeschützter bist. Dass man hier Rücksicht auf mehrere Menschen nehmen muss, nicht nur exklusiv auf Dich. Ich erklärte Dir, was ein Team ist, und wie man sich integriert. Deine Vorstellung des Integrationsprozesses („Alle machen einfach, was ich will“) wich dann doch deutlich von dem zu Erwartenden ab. Am meisten hast Du Dich über Maurice geärgert. Er ist kleiner als Du und war der erste Junge, der sich letztes Jahr mehr als zwei Mal mit Dir getroffen hat. Während alle anderen Nachbarskinder und Schulkameraden nach dem ersten Besuch abwinkten, oder die Eltern teils von ihrem Veto-Recht Gebrauch machten, akzeptierte Maurice jede noch so bescheuerte Regel in eurem „Baumhaus“. Zumindest bei einigen Treffen. Heute ist er Dein Feind, sagst Du. Er hatte sich zwei Mal hintereinander an der Bushaltestelle den Platz vor Dir erobert. Das langte. Er ist seit einigen Monaten im Fußballtraining und ist Dir aktuell um einiges überlegen.

Du warst aufgeregt. Einmal Training und schon darfst Du mitfahren zum Hallenturnier. Du bist F-Jugend, älterer Jahrgang, was im Normalfall bedeuten sollte, dass du positiv auffallen müsstest. Einige Gegner beim Turnier gingen Dir bis zur Brust. Ich habe mir den Samstagvormittag frei genommen, um Dich zu begleiten. Das Binden der Schuhe klappte noch nicht, und Schienbeinschoner hast Du auch nie zuvor getragen. Toilettengang, mögliche Niederlagen, Körperkontakt, ein nicht von Dir aufgestelltes Regelwerk… Es gab zu viele Möglichkeiten für unvorhergesehene Ereignisse.

Ich war aufgeregter als Du. Das erste Fußballturnier meines Sohnes. Weit vor Deiner Geburt habe ich an diesen Moment oft gedacht. Oft stellte ich mir vor, wie es sein würde, mit Dir Fußball zu spielen oder Dich beim Fußball zu sehen. Ob mir Fußball früher wichtig war? Nun ja, ich habe mich mit Gehgips ins Training geschlichen, was dem damaligen Trainer großen Ärger einbrachte und für den Krankenpfleger am Folgetag eine Schweinearbeit zur Folge hatte. Ich war süchtig. Oder besser wir. Es brauchte keine Absprachen. Man traf sich nach der Schule. Waren wir zu dritt, wurde geputtet oder eins gegen eins auf ein Tor gepölt. Den ganzen verdammten Tag. Die coolen Jungs mit Moped durften uns abends manchmal ein wenig Licht machen. Tolle Zeit.

2014 03 01 10.40.40 - ArschlochkindMein Dad ist in der Jugend viel, fast immer mitgefahren. Er hat selten was gesagt, aber es war mir immer wichtig, dass er da ist und es hat mich auch ein wenig stolz gemacht. Komisch eigentlich. Vermutlich war er viel stolzer. Dein Papa war nicht so schlecht im Fußball. Einige sagen, wäre ich dran geblieben, hätte es für die 5. oder 6.Liga reichen können. Hätte-Hätte-Fahrradkette. Ich malte mir jedenfalls oft aus, wie es ist, wenn ich meinen Sohn zur schollschen (heute messiesken ) Kindertorwartvernichtungsmaschine ausgebildet habe. Tatsächlich formierte sich früh dieser abstruse Gedanke, meinen Sohn durch tägliches Training zum Profi zu trainieren. Eigentlich ganz simpel. Und Logisch. Und erstrebenswert. Für Dich.

Ich war wahnsinnig aufgeregt. Dein Ehrgeiz macht Dich zur Bombe. Schaffst Du es, ihn positiv zu kanalisieren, bist Du in der Lage, unfassbare Dinge zu tun. Du bist neulich zehn Kilometer mit mir gejoggt und auch in der Schule schwärmt Deine Lehrerin davon, wie intensiv Du Dich in Sachen reinknien kannst. Aber wehe, Dein Triumphzug verläuft nicht gemäß Deinen Planungen. Es darf niemanden geben, der Dir überlegen ist und Dir dies ggf. auch noch offen zeigt. Beim Training gab es die Situation mit Mario. Der Trainer hatte ihn zwei Mal hintereinander gelobt. Ich habe Dein Gesicht gesehen, und ich habe es auch registriert, wie Du Mario, wenige Sekunden später, in vollem Lauf, sehr zielstrebig und mit voller Absicht, ein Bein gestellt hast. Dein Grinsen in dem Moment lässt mir immer noch den Atem stocken.

Widerlich. Ich hatte Dir direkt danach noch auf dem Platz gesagt, dass Du zehn Jahre kein Stadion mehr von innen sehen wirst, wenn ich das noch einmal erlebe, aber du schaltest oberhalb des Halses oftmals ab.In der Schule hast Du schon Briefe mit Lügen über Phillipp verteilt, weil Du ihn hasst, denn er hat in Mathe zwei Mal eine bessere Note als Du geschrieben.Jay-Jay, das waren die ekelhaftesten Situationen, die ich bisher erlebt habe, und auch unter Berücksichtigung aller Faktoren und Umstände völlig untolerierbare Erlebnisse.

Ich habe mich nie zuvor geschämt für Dich. Ich habe Dir das versucht zu erklären, traf aber dort auf wenig Verständnis. Diese zwei Beispiele für hinterhältigste Aktionen waren der Anlass für meine Aufregung heute. Ich hatte nicht den Anspruch, ein Tor meines Sohnes, einen grandiosen Sieg Deines Teams oder eine Leistung zu sehen, mit der der Papa stolz prahlen kann.Der Weitschusshammer, das Mega-Dribbling, wie toll Du gekämpft hast oder wie immens viel Du gelaufen bist. Ich wollte einfach nur nicht, dass irgendjemand auf Dich blicken kann mit dem Gedanken, wie ekelhaft ein Kind sein kann und wenn es richtig gut läuft, hast du vielleicht auch noch Spaß.Ich wollte nicht, dass man dich für ein Arschlochkind hält.

Egoistisch betrachtet wollte ich nicht, dass man mich für den Papa eines Arschlochkinds hält, aber hauptsächlich ging es mir um Dich. Du zeigst Kindern und Gleichaltrigen nie, was Du für ein feiner Kerl sein kannst. Mit Erwachsenen klappt dies meistens fantastisch, aber gegenüber Kindern zeigst du immer öfter eine Seite, nach dessen Anblick ich für jedes Kind das vollste Verständnis aufbringe, wenn es nichts mehr mit Dir zu tun haben möchte.

Ich will einfach nur, dass man Dich mag.

Wo waren wir? Ich war aufgeregt.

Meine Aufregung wuchs schon in den Tagen zuvor, so dass ich mein Vorhaben, niemanden aus dem Trainerstab über Deine besondere Logik zu informieren, aufgab und den Trainer kontaktierte. Ich schilderte ihm meine Bedenken und bat ihn, kleinste Verstöße sofort zu ahnden und sehr streng mit Dir zu sein. Dein Umgang mit Niederlagen verursachte mir zusätzlich Bauchschmerzen. Kurzum: Es war mit allem zu rechnen. Ich würde Dir jetzt gerne von einem heroischem Auftritt berichten, aber Du kannst Dir ja auch einfach das Video anschauen, welches ich von Deinem ersten Spiel aufgenommen habe. Ihr habt 0-4, 0-2 und 0-1 verloren. Das Spiel um Platz Sieben habt ihr nach Siebenmeterschießen gewonnen. Du hast keinen Siebenmeter geschossen. Eure Spiele waren schlecht. Grottenschlecht, aber im letzten Spiel durftest Du als Kapitän die Mannschaft aufs Feld führen, was Dich anscheinend noch einmal beflügelte. Du hattest in diesem vierten Spiel Deine Zweikämpfe Nr. drei! und vier! während des gesamten Turniers, und hast beide fair gewonnen.

Ich war wahnsinnig stolz auf Dich. Du hast abgeklatscht mit dem Trainer, was Dich sichtlich Überwindung gekostet hat, und als die Mannschaft vor dem Spiel einen Kreis bildete, hast Du Dich einfach in die Mitte des Kreises gestellt, damit Du niemanden in den Arm nehmen musstest. Du bist mit den Niederlagen relativ sachlich umgegangen, („ich spiele ja auch nur mit Leuten, die nichts können“) und auch der Umgang mit Deinen Teamkollegen war meistens (exklusive: „Justin, du Idiot, den hätte meine Schwester gehalten!“) gut oder zumindest neutral.

Das war mehr, als ich erwarten durfte. Dein Fazit des Turniers umschreibt unsere gemeinsamen Erlebnisse der letzten Monate recht gut. Du hattest trotz der Niederlagen viel Spaß und schlussfolgertest logisch, dass das Team mit Dir als Käpt’n ungeschlagen ist.
Du möchtest nicht mehr zum Fußball gehen, weil Du es nicht mochtest, vorm Anpfiff mit der gesamten Mannschaft einen Kreis zu bilden. Ich soll den Trainer informieren, dass er den Kreis zukünftig zu unterlassen hat, da er sonst ohne seinen Kapitän anzutreten hat. Und das könnte er ja nicht wollen.

Wir werden sehen.

geschrieben nach Deinem ersten “offiziellen” Einsatz beim Hallenturnier am 01.03.2014.

Wir danken für Teilung und Verbreitung.

Eines Tages, Baby, werden wir Rock am Ring headlinen…

Der werte Herr @Rebiger unterbreitete mir ein unmoralisches Angebot, dessen Bedingungen meinerseits nur durch das Beantworten von ein paar Fragen zu erfüllen sind.

Gerne. Nein. Sehr gerne.

Wer von meinen billigen Witzchen, nervigen Anspielungen , etc. genervt ist darf sich bitte zumindest das Video anschauen. In Anbetracht der aktuellen Entwicklung im Umgang um One-Day-Julia-Engelmann zumindest vielleicht ein kleines Signal, dass dort viel Potential brach liegt, welches viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Man kann sich aber natürlich auch daran erfreuen beim kleinsten Aufkeimen den Mob zur Gegenbewegung anzuführen.

 

1. Du bist für einen Tag Programmdirektor bei SPORT1. Was würdest Du verändern?

Ich bin ja eher so der intälecktuelle Typ, daher würde der Tag wohl draufgehen, um alle Folgen der Kultursendung „Die René Schwuchow Show“ in die Mediathek zu laden.

Das würde mir eine “Beförderung” zum ER-TE-EL einbringen. Dort würden dann Videos wie diese laufen.

Bitte, bitte, bitte mit Zuckerguss oben drauf auch bis zum Ende anschauen. Danke.

 

2. Wofür gibst Du deutlich zu viel Geld aus?

Wenn überhaupt für Kaffee, wobei ich die Theorie vertrete, dass ich für nichts zu viel ausgebe, sondern einfach über zu wenig Geld verfüge.

 

 

3. Wie wäre die perfekte Verteilung der 24 Stunden eines Tages?

Du meinst unmittelbar nach meinem Lottogewinn oder dem unaufhaltbaren Reichtum durch die Entdeckung der Holzelektrode?

Ich glaube, ich würde gerne 22 Stunden des Tages mit der Familie verbringen, und zwei Stunden des Tages ohne feste Verpflichtungen für mich nutzen. Schlaf würde ich abschaffen. Ich schlafe zwar gerne, aber ich ertappe mich auch immer öfter dabei, dass ich mich darüber ärgere, was man in der Zeit noch alles schaffen und erledigen könnte.

 

4. Die Beatles gibt es nicht mehr. Mit welchen drei Twitterern würdest Du eine Nachfolgeband gründen, um Frauenherzen zu erobern. Und wie hieße diese Band?

Puh, Frauenherzen erobern?

Du kennst meine Timeline wohl nicht.

O.K, ich versuche es, aber ich brauche mehr als drei Mitglieder.

Die „Heartbreak Hotties“ bestehen aus:

Frauen mögen weiche Hände. Die hat auf jeden Fall der Herr @Surfin_Bird

(keine Quellenangabe – keine Fragen, bitte).

Außerdem hat er Humor. Angeblich lieben Frauen das ja, wobei ich mit meiner Fips-Asmussen-Nummer bisher wenige rumbekommen habe, aber das ist ein anderes Thema. Ihn sehe ich mit freiem Oberkörper und drei Drumsticks auf das Schlagzeug einprügeln.

 

Am Bass sehe ich den @XXL-Honk. Wir müssen ja auch die gut situierte Frau ab 60 ansprechen.

Nein, im Ernst. Toller Typ. Bodenständig und hilfsbereit. Selbst wenn der gar kein Instrument beherrschen würd,e schleppen wir den einfach so mit durch.

An der Gitarre brauchten wir südeuropäische Leidenschaft, Feuer, einen echten Frauen-Loverboy, einen, dem die BHs und Slips nur so um die Ohren geschmissen werden, und der auch noch über ausreichend Haupthaar verfügt, um ordentlich headbangen zu können.

Fast nichts davon hat @LLCurly, aber er kocht gut, und auf Tour ist eine ausgewogene ausschweifende Ernährung wichtig.

Daher ist auch er natürlich dabei.

Als Leadsänger würde ich normalerweise @Arne1904 verpflichten wollen, aber der hätte garantiert kurz vor Tourbeginn was mit den Knien. Außerdem will ich Grammys gewinnen und mit Schalkern gewinnt man ja bekanntlich nichts.

Daher verpflichte ich direkt aus dem Gefahrengebiet den Herrn @derUebersteiger. Von seiner erotischen Stimmfarbe kann man sich ja auch im Millernton überzeugen, und auch wenn er singend vermutlich klingt, wie ein von Bartels getretener rostiger Blecheimer, ist er der verruchte, schmutzige Pirat der Truppe und sein Klobürstenmikrofon verspricht einen hohen Wiedererkennungswert.

Und hey, Frauen stehen doch auf diese Riesenbärte.

 

Finale unverzichtbare Mitglieder der Band sind natürlich der @Mykx und der @lostinnippes.

Beide stehen nackt in Uggs am Bühnenrand und schlagen die Triangel . Sie sind der Gruselfaktor der Show, erwecken bei den Frauen aber mit ihrem Hundeblick Mitleid und bekommen bezüglich der Groupies das ab, was der Rest der Kombo übrig lässt.

 

5. Was findest Du so richtig eklig?

Außer Spinnen, den beiden Nackten an der Triangel, den Geruch von Erbrochenem und Käsefüßen, Harzer Käse, Blauschimmelkäse, allen anderen Käsesorten in ungeschmolzenem Zustand, Leberwurst grob, Leberwurst fein, Blutwurst, Weckewerk, Neid, Arroganz, Hass und Unehrlichkeit?

Es gibt eigentlich nicht so viele Dinge, die ich eklig finde, aber Menschen, die Menschen in Anbetracht ihrer Hautfarbe , Religion oder einfach bezüglich ihrer Andersartigkeit vorverurteilen oder benachteiligen, stehen auf der Ekelliste unangefochten auf Platz 1.

 

6. Wovon gibt es viel zu wenig?

Menschen, die eine eigene Meinung vertreten und menschen, die den Mut haben Kraft in eine Idee zu stecken.

 

7. Welcher Spieler würde Deiner Mannschaft sofort weiterhelfen?

Och, den Tah täte ich nehmen.

Aber mal ganz ehrlich. Ich bin mit dem Spielermaterial der Fortuna aus Düsseldorf nicht unzufrieden. Ja, an dem ein oder anderem scheiden sich die Geister.

Vielleicht ist ein Lambertz nicht passsicher genug für die erste Elf, vielleicht ein Bellinghausen nicht handlungsschnell genug, aber ich mag sie charakterlich und auch wenn – Entscheidend is auffem Platz – und so:

Ich mag Typen, und das sind sie in jedem Fall.

Und Reck hatte den Mut, den ein oder anderen Youngster dahinter aufzubauen, bzw. Einsatzzeiten zu geben. Ich freue mich darauf, wenn Halloran etwas sicherer geworden ist und seine Schnelligkeit ausspielen kann und was Gartner dort in seinem Alter anbietet, ist für mich jetzt schon wahnsinnig stabil und abgeklärt, aber falls Levan Kenia den Hintern nicht hochbekommt und ich mir tatsächlich jemanden für die Offensiv-Zentrale aussuchen dürfte, würde ich vermutlich Maxi Arnold nehmen.

 

8. Wessen Torjubel ist cooler: der von Angela Merkel und der von Mladen Petric?

Nichts geht über Frau Merkels Jubel. Das mag ulkig, unbeholfen oder auch albern aussehen, und auf Fotos von ihr mit freiem Oberkörper in der Kabine könnte ich auch zukünftig verzichten, aber ich möchte auch kein gönnerhaft, leicht arrogant applaudierendes Staatsoberhaupt.

 

9. Wenn es Fußball nicht gäbe: Was wäre Deine Lieblingssportart?

Ich selbst habe mal eine Zeit lang Tischtennis gespielt und mag außer Basketball auch alle anderen Ballsportarten, wenn es um das selber spielen geht.

Beim Schauen wird es schwieriger. Mit Wintersport kann man mich jagen, und bei allen anderen Sportarten bin ich wohl so ein ätzender Eventfan. Ich kann mich durchaus für eine Handball-EM ab dem Halbfinale mit deutscher Beteiligung begeistern, das gleiche gilt wohl für Eishockey, aber keineswegs für Formel 1, was für mich ein Ausbund an Langeweile darstellt.

Dann gibt es noch so Phänomene, wie die Dart WM, was ebenfalls nett anzuschauen ist. Manchmal.

 

10. Guckst Du das Dschungelcamp? 

Ja, das werde ich wohl. Schlimmer ist, dass es mir noch nicht einmal peinlich ist, oder ich irgendeine abstruse Geschichte erfinden könnte, dass ich dies gucken muss, wegen meinem Studium oder so.

Mich unterhält es, und ich finde es spannend, das Verhalten dieser Menschen zu beobachten, aber ich bin vielleicht da eher ein schlechter Maßstab, denn ich „lese“ manchmal auch die Bxld.

Ich bilde mir übrigens auch ein, man könnte beides machen, ohne vollkommen zu verblöden.

O.K., die Wahrheit ist, dass unsere Band eigentlich Wenders Rache heißen würde, aber im Rahmen eines Rechtsstreits muss ich nun Recherche auf RTL betreiben.

So, jetzt gilt es dieses Stöckchen weiter zu geben.

Die Fragen, die die Welt bewegen?

 

  1. Welches Buch muss man in seinem Leben gelesen haben und warum?
  2. Welches ist Deine Lieblingsstadt außerhalb Deutschlands und was macht sie so besonders?
  3. Du möchtest mir bei einem selbstgekochtem Dinner einen Heiratsantrag machen. Welches dreigängige Menue kochst Du?
  4. Du gründest eine Firma. Welches Produkt kannst du glaubwürdig anbieten und wie heißt Deine Firma?
  5. Suche ein Poetry Slam Video auf Youtube mit weniger als 10.000 Klicks und empfehle es in Verbindung mit Deinem Stock.
  6. Das beste Fußballspiel aller Zeiten war……
  7. Der Tweet auf den die Welt 2014 wartet kommt von …… und lautet:
  8. Mit welcher Aufstellung wird die Deutsche Elf Italien im Halbfinale und Spanien im Finale zermürben?
  9. Du bist großer Fan von Schönheits-OPs und hast ein paar Euro übrig. An welchem Körperteil beginnen wir?
  10. Welche Twitterer Deiner Timeline wären geeignet für die Hauptrollen in den Filmen “Pretty Woman”, “Gladiator” und “Blow”?

 

Der Stock geht an die werten Herren @Zugwzang74 und @sensatzionell sowie an den Blogneuling @tobman_s  , liegt aber natürlich auch bereitwillig zur freiwilligen Abholung bereit.

 

P.S. Tipps bezüglich der Absätze ab Frage 6, nehme ich auch gerne in Empfang. ( Ja, Mykx, ich habe es bereits gegoogelt)

 

 

 

Wir danken für Teilung und Verbreitung.

Stock

  • Eigentlich so gar nicht mein Ding. Diese Stöckchen-Sache.

Aber hier ist es was anderes.

Die neubloggendeundallzeitliebenswerteste, nicht nur fortunell beding,t hochgeschätzte @dierudola könnte es auf eine vollgekotete Wiese schmeißen, und ich käme brav, aber nicht hechelnd, angetrottet, mit dem Stock in der Schnauze.

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