Archiv der Kategorie: Lieblingspodcast Radiorebell

Lieblingspodcast?

Lustiger Podcast?

Spannender Podcast?

Lehrreicher Podcast?

Lieblingspodcast Radiorebell!

Natürlich ist Radiorebell mein Lieblingspodcast, aber es ist auch eine Mischung der obigen vier Beschreibungen. Ich empfinde es oftmals als lustig und habe sehr viel Spaß im Podcast mit Jason, wenn er seine ganz persönlichen skurrilen Blickwinkel Lieblingspodcastschildert. Der Podcast ist spannend, wenn Jason erzählt wie es am Ende eines schwarzen Loches aussieht und der Podcast ist ganz sicher lehrreich, denn es ist ein Podcast für naturwissenschaftliche Themen, ein Audiovergnügen für astronomische Themen und ein Podcast mit viel Liebe.Unterm Strich ist es daher auch eher ein Wissenschaftspodcast und kein Autismuspodcast.

Abonnieren kann man die Podcastempfehlung des Jahres via ITunes, oder man sucht sich hier im Blog seine ganz persönliche Lieblingspodcast-Folge aus. Auch ein Android-Abo ist natürlich möglich und wer uns per RSS-Feed in seine Lieblingspodcasts packen möchte kann dies natürlich ebenfalls tun. Radiorebell ist nicht Ohrgenuss, weil ich einer der Protagonisten bin, sondern mein stetiger Audio-Begleiter und Podcastfavorit, weil ich dem Hauptprotagonisten so nah sein darf.

Jetzt reinhören, abonnieren und rezensieren!

Webseitenscreenshots von Wochenenendrebell.de mit Textoverlay Wochenendrebellenupdare zum Status Blog, Buchfortsetzung und dem Status des Wochenendrebellen-Films.

Das Wochenendrebellenbuch II und was macht eigentlich der Wochenendrebellen-Film?

Viele fleißige Köpfe arbeiten aktuell am Wochenendrebellenfilm und vier linke Hände arbeiten am Blog-Relaunch und diskutieren über ein weiteres Buch über die Abenteuer der Wochenendrebellen. Eine gesamte Folge sprechen wir ausschließlich über Jasons Ziele als Wochenendrebell.

Wir diskutieren erneut den Status des Blogs, sprechen über unser Dilemma rund um ein weiteres Wochenendrebellenbuch und auch der Status des Wochenendrebellen-Films ist Thema.

Wir raten davon ab unseren, so wie jeden anderen Podcast via Spotify zu hören. Neben dem fehlenden Komfort, den nahezu jede Podcatcher-App bietet, gefährdet Spotify die sichere Übermittlung an den Interessenten, ganz frei von Algorithmen und Werbung und zerstört das dezentrale Ökosystem Audio. Spotify wird das Youtube und Google des Audiomarktes werden und dies entsprechend monetarisieren.

Lies mehr dazu in diesem Beitrag von Netzpolitik.org oder erfahre mehr über die Strategie der extremen Rechte und wie sie mit einem Podcast, der in der Podcastsuche schnell auch mal mit der Lage der Nation verwechselt werden könnte den Angriff staerten.

Zum Taz-Bericht über rechte Podcasts auf Spotify.

Der Deutschlandfunk über den Kampf um die Audio-Monopolstellung.

In der Schweiz berichtet die Medienwoche über die Folgen des Spotify-Monopols.

Übermedien über den Spotify Exklusive Podcast von Sandra Maischberger.

Wer das deutlichere Wort schätzt wird hier beim Rant des Metal-Podcasts vermutlich fündig.

Hier aufgeführt findet ihr die Möglichkeiten den Radiorebell-Podcast zu abonnieren. Nach Umzug des Blogs werden wir auf Spotify ebenfalls nicht mehr zu finden sein.

zukunftspodcast

126 Zukunftspodcast | Ein Waldspaziergang

Wir wollten spazieren gehen und währenddessen podcasten. Wie das funktionieren soll wussten wir nicht und jetzt haben wir einen neuen Zukunftspodcast, ein Format bei dem wir während wie spazieren gehen über die Zukunft diskutieren. Wie stellt sich ein Jugendlicher die Zukunft vor? Was lässt ihn so optimistisch oder eben pessimistisch in die Zukunft blicken. Schauen wir es uns an.

Was ist Glueck Silvester 2020

125 Silvester, Jahresrückblick und die Frage nach dem Glück

Was ist Glück? Dieser Frage widmen wir uns zum Abschluss eines kleinen Jahresrückblicks, den wir mit meiner Mami zusammen aufgenommen haben. Fast schon traditionell stellen wir uns Fragen rund um das abgelaufene Jahr.

Viel Spaß damit.

124 Warum wir streiten (und wer Schuld hat).

Ich muss gestehen, dass ich oftmals keinen Bock habe zu podcasten. Jason ist da aber zum Glück unnachgiebig. Manchmal habe ich keinen Bock, weil mir die Nerven dazu fehlen und manchmal habe ich keine Lust weil mir die Zeit fehlt. Man kann sich nicht ausdenken wie viele Stunden schon draufgegangen sind um aus meist bescheidenem Ausgangsmaterial eine noch beschissenere Audioqualität zu erzeugen, so wie es dieser Podcast seit über 100 Folgen eindrucksvoll beweist. Und ihr seid immer noch da. Wie schön. Heute haben wir ein ganz besonderes Leckerchen, glaube ich. Jason und ich wollten auf die letzten Wochen zurückblicken, hingen aber recht lange bei dem Thema warum wir streiten und wer daran Schuld hat.

Wir streiten wieder sehr viel. Mal geht es um den fehlenden Mund-Nasen-Schutz seiner Schwester, wenn wir draußen spazieren sind oder es entstehen auf irgendeine Art und Weise Essensreste im Grammbereich, es geschehen ähnliche Verschwendungen natürlicher Ressourcen oder es kommt zu unerwünschten Kontakten mit dem Briefträger. Streit liegt kontinuierlich in der Luft. Die Vorbereitungsmaßnahmen, die für den gemeinsamen Heiligabend getroffen werden mussten, sorgten bei meiner Frau und mir für viele sorgenvolle Stunden und bei der Tochter für zahlreiche Tränen, insbesondere wenn Sie die Eskalation live mitbekam.

Jüngster Anlass war ein „ungenehemigter Lebensmitteleinkauf während der weihnachtlichen Vorquarantäne durch Mami“. Papsi hat sich allerdings zum Hauptschuldigen gemacht, da er „zumindest zum Lebensmitteleinkauf angestiftet, vielleicht sogar beauftragt hat.“ Das konnte das hohe Gericht nicht final bewerten, aber ja, ich hatte meine Frau gebeten Lebensmitteleinkäufe auf dem Heimweg von der Arbeit mitzubringen und verstoß somit gegen eine Auflage der hausinternen Corona Richtlinien Phase II, beginnend ab dem 17.12.2021. Eine strengstmögliche Vorquarantäne mit einer Vorlaufzeit bis Heiligabend von sieben Tagen.

In der Folge sprechen wir über diesen Streit und dreißig andere und über die Frage wer eigentlich Schuld an den Streits trägt. Ich vermute diese Folge wird eine meiner Lieblingsfolgen, denn wieder einmal mehr, sehe ich unsere Streits nun tatsächlich aus einem klareren, nicht unbedingt besserem Blickwinkel, aber es ist erstaunlich, wie alltäglich und doch ermüdend die Auseinandersetzungen sind, so sehr ich seine saubere Argumentation auch schätze und verstehe, so bin ich dennoch nicht in der Lage diese gesamte Situation für alle Familienmitglieder angenehm zu gestalten.

Eine schöne Folge, wie ich finde, kann aber auch sein, dass mir das nur auffällt, weil es ansonsten in der jüngeren Vergangenheit doch recht angespannt war zwischen Jason und mir.

Was ich gut finde ist, dass wir beide einen Weg gefunden haben unsere Streits sehr schnell eskalieren zu lassen. Es wird dann kurz sehr laut, aber nach nur wenigen Sekunden mit Beschimpfungen unterster Schublade zieht sich einer von uns beiden zurück. Jason prüft dann meistens innerhalb kurzer Zeit wer von uns beiden ein Schimpfwort verwendet hat, welches Mami als Tabuwort in die Familienvereinbarung hat aufnehmen lassen und ich erhalte dann zumeist eine Rechnung. Und dann ist alles wieder gut. Bis zum nächsten Streit. Alles wird gut.

Viel Spaß mit „Warum wir streiten (und wer Schuld hat)“ und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Danke fürs Hören.

weihnachtspodcast

123 Weihnachten

Mami kennt auch Heiligabend ohne Feierlichkeiten, Lani vermisst ihre japanischen Süßigkeiten, ich betrachte das Phänomen Weihnachtsmann natürlich aus wissenschaftlicher Perspektive und Papsi kümmert sich um die Malzbiertaufe.

Die Wochenendrebellenfamilie redet über Weihnachten. Viel Spaß und all euren Lieben und Angehörigen ein friedliches und mit frühem Impftermin versehenes Jahr 2021.

Euer Jason

122 Kipppunkte-Vortrag | Corona Schule | Spendenzweck gesucht

Kipppunktevortrag von Jason: 04.12.2020, 18:00 Uhr

Hier gehts um 18:00 Uhr via Zoom direkt zum Vortrag.

Wir sprechen sehr lange über die schulische Situation rund um Corona, warum Jason dies besonders belastet und wo die Schwachstellen in der Schule aktuell liegen. Außerdem sprechen wir über eine Bewegung, die das Aussterben der Menschheit als neue Glaubensrichtung propagiert, sowie über den Gerichtsprozess, bzw. die Verhandlung.

Key Race Alert

121 Key Race Alert | Donald Trump Fazit | Artemis Accords

+++KEY RACE ALERT+++: In dieser Folge widmen wir uns ausführlich der US-Wahl aus verschiedenen Perspektiven. Eigentlich wollten wir die Folge nutzen, um als erstes Medium in Deutschland Joe Biden zum Sieger auszurufen – dann waren die anderen aber doch irgendwie schneller und wir haben noch einen Tag gewartet um mehr über die Detailzahlen zu erfahren. Folgendes Besprechen wir in dieser Episode:

Fazit zu Donald Trump

Donald Trumps Beliebtheitswerte sind nach wie vor hoch, vergleichbar mit denen Obamas nach seiner ersten Amtszeit. Zudem erhielt er mehr Stimmen als noch 2016 – und das obwohl man meinen müsste, nach einer solch desaströsen Amtszeit, die uns gesellschaftlich so zurückgeworfen hat, verlorene Zeit beim Klimaschutz war und unzähligen Menschen das Leben gekostet hat, eine Wiederwahl gar nicht zur Diskussion stehen dürfte. Auf der anderen Seite muss man jedoch festhalten, dass Trump aus der Perspektive eines Menschen, der überzeugt hinter dieser Ideologie steht, einen großen Teil seiner Versprechungen in die Tat umgesetzt hat.

So ist Trump etwa aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen, hat einen harten Kurs gegenüber China und dem Iran gefahren, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt, die Arbeitslosenzahlen sind gesunken und die wirtschaftliche Entwicklung war bis zur Corona-Krise grundsätzlich positiv. Dass diese Vorhaben zum Teil katastrophal und desaströs waren oder auf Kosten andere Menschen oder Dinge stattfanden, steht völlig außer Frage. Bei den Folgen seiner Handlungen hingegen hat Trump viel gelogen: Er versprach den Menschen etwa, das Außenhandelsdefizit würde durch die Strafzölle gegen China sinken – doch bis zur Corona-Krise stieg es sogar.

Und auch die Corona-Krise reiht sich dort letztlich nur ein. Es gibt sicherlich nicht wenige Menschen, die es vollkommen richtig finden, körperlich schwächere Menschen sterben zu lassen, um der Mehrheit Unannehmlichkeiten zu ersparen und die Wirtschaft zu schonen. Das Fazit ist also, dass es falsch ist, Trump als dummen und verrückten Präsidenten zu betrachten – er ist eine ernsthafte Gefahr, der viele Vorhaben umgesetzt hat, die für jeden anständig denkenden Menschen eine Katastrophe sind – und zwar mit voller Absicht.

Wahlsystem der USA

Das Wahlsystem der USA wurde in letzter Zeit nun wirklich viel diskutiert und ich denke, die meisten können sich inzwischen etwas darunter vorstellen. Was dabei meiner Meinung nach aber viel zu kurz kam, ist die Einordnung und Interpretation: Wieso ist dieses Wahlsystem so wie es ist und wie sind Ungerechtigkeiten darin verankert? Damit beschäftigen wir uns etwas genauer.

Grundsätzlich ist der Kongress, das US-amerikanische Parlament, nach britischem Vorbild in zwei Kammern eingeteilt. Eine davon ist der Senat, der beispielsweise für die Ernennung und Enthebung von Ämtern, internationale Verträge und auch die Genehmigung von Gesetzen zuständig ist und in dem jeder Staat zwei Sitze hat. Die andere ist das Repräsentantenhaus, das Initiativrecht besitzt, also Gesetze vorlegen kann. Hier berechnet sich die Zahl der Sitze eines Staates an seiner Bevölkerung. Jeder Staat hat so viele Wahlleute (und Sitze im Kongress) wie es Sitze im Senat und im Repräsentantenhaus hat.

Das bedeutet Folgendes: Große Staaten sind im Senat extrem unterrepräsentiert, schließlich bekommen sie genau so viele Sitze wie viel kleinere Staaten. Tendenziell sind die größeren Staaten aber auch vielschichtiger, also weniger weiß. Minderheiten sind durch das Zweikammersystem also systematisch benachteiligt. Hinzu kommen einige Gebiete, die gar keine Vertretung im Senat haben, etwa Puerto Rico oder Washington D.C. – auch das spiegelt sich in der Politik wieder: Nach dem verheerenden Hurricane in Puerto Rico gab es im Vergleich zu anderen Staaten kaum Hilfen und in Washington D.C. setzte Trump das Militär gegen seine eigenen Bürger*innen ein.

Bei der Wahl des Repräsentantenhauses ist auch Wahlkreisschiebung ein großes Thema – schließlich kann in jedem Wahlkreis nur eine Kandidatin oder ein Kandidat gewinnen und diese Wahlkreise können alle zehn Jahre relativ beliebig von der regierenden Partei gezogen werden. Indem man einfach möglichst viele Wähler*innen der gegnerischen Partei in einen Wahlkreis zwängt, erhöht man natürlich die Anzahl der Wahlkreise, in denen die eigene Partei gewinnt: Aus jedem beliebigen Ergebnis lässt sich dadurch fast jedes andere Ergebnis machen.

Obwohl sich sicherlich beide Parteien der Wahlkreisschiebung bedienen, kommt sie meist den Republikanern zugute. Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie diese mehr ausnutzen als die Demokraten, sondern einfach daran, dass die Bevölkerung so verteilt ist wie sie ist: Demokrat*innen leben meist in Städten – und somit in einigen wenigen Wahlkreisen – konzentriert während Republikaner*innen sich viel besser verteilen. Von 250 computergenerierten Möglichkeiten für die Wahlkreiseinteilung von Florida waren etwa alle 250 vorteilhafter für die Republikaner.

Doch es geht noch weiter: Durch das Wahlleutesystem sind selbst bei der Präsidentenwahl die Stimmen nicht annähern gleich viel wert. 2016 zählte eine Stimme in Michigan etwa genauso viel wie 1.000 Stimmen in Wyoming. Und ganz zufälligerweise wurde Michigan auch insgesamt 22 mal von den Kandidat*innen besucht während andere Staaten komplett leer ausgingen.

All diese Mängel führen natürlich dazu, dass viele Menschen das Gefühl haben, ihre Stimme hätte keinen Wert und deshalb ist die Wahlbeteiligung auch häufig so gering – wenn die Politiker*innen nicht vom Volk legitimiert sind, ignorieren sie selbstverständlich auch dessen Wille.

Artemis Accords

Mensch bleibt Mensch, egal wo er hingeht. Und wenn man über die aktuelle Politik in den USA spricht, dann sind die Artemis Accords sicherlich ein unterschätzter Aspekt des Versagens der USA bei der Schaffung einer friedlicheren und gerechteren Welt. Sie sind der vertragliche Rahmen des geplanten Rückkehr von Menschen zum Mond im Jahr 2024. Die soll diesmal nämlich – anders als das Apollo-Programm – in internationaler Kooperation stattfinden. Grundsätzlich lobenswert. Die Bedingungen dafür sind jedoch regelrecht unglaublich:

  • Die USA übernehmen die bedingungslose Führung, wer sich den Regeln nicht unterwirft, darf nicht mitmachen.
  • Es gibt keine unabhängige Organisation, alle Bewerbungen gehen direkt an die USA und werden auf nationaler Ebene bearbeitet.
  • Die unterzeichnenden Staaten erklären den Weltraumvertrag de facto weitgehend für ungültig, indem sie den Abbau von Ressourcen für nationale Zwecke erlauben.
  • Militärisch geschützte Sicherheitszonen dürfen beispielsweise um die Abbauorte von Ressourcen errichtet werden – auch das untergräbt Völkerrecht.

Die USA wollen also sozusagen den Mond privatisieren. Wir verpassen hier nicht nur die große Chance, im Weltraum etwas Neues anzufangen und all das, was auf der Erde über Jahrtausende schief ging, hinter uns zu lassen. Wir riskieren auch, dass der Weltraum zum Schlachtfeld wird, wenn die politischen Entwicklungen besonders bezüglich nuklearer Abrüstung auf der Erde sich auf diese Weise fortsetzen. Wir werden sehen, dass sich Wissenschaft und Technologie in den nächsten Jahren und Jahrzehnten deutlich schneller entwickeln werden als in der Vergangenheit und dass sich uns Fragen stellen werden, die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können. Es ist wichtig, dass die richtigen Menschen die Antworten darauf geben. Viel Spaß mit unserer Wochenrückblicks-Folge: Key Race Alert.

Lockdown light

120 Lockdown light und Corona-Leid | Der Wellenbrecher-Lockdown | Wasser auf dem Mond

Lockdown light? Wellenbrecher-Lockdown? Die aktuelle Corona Entwicklung bzw. die aktuellen Corona Fallzahlen könnten einen erneuten Lockdown sorgen, aber keine Sorge, es handelt sich nur um einen Lockdon light. Wir sprechen an dem Tag an dem unseriöse Medien erstmals den Begriff Lockdown light als mögliche Option für die Verschärfung der Corona Maßnahmen nennen. Ich arbeite in der Gastronomie und sehe die Entscheidung, sollte sie so kommen, etwas kritischer als mein Sohn. Wir teilen unsere Positionen rund um die Begrifflichkeit Lockdown und was dies dann an tatsächlichen Konsequenzen für Menschen haben kann. Wir sprechen über die psychischen Folgen eines Lockdowns, über Konsequenzen wie das Erfahren häuslicher Gewalt oder Verlust des Jobs oder auch der eigenen Existenz und darüber was Armut bedeutet und versuchen unsere eigenen Privilegien zu checken.

Außerdem erklärt Jason sehr beeindruckend in welch spannender Phase er sich aktuell mit seinem Forschungsprojekt befindet und ist bemüht Begrifflichkeiten wie Grenzzyklen und Fraktalen anschaulich zu erklären. Zum Schluss stellen wir noch fest wie friedlich die letzten Episoden doch abliefen und wie sehr wir das aktuell genießen, dass wir uns nur sehr selten anschreien.

Beim Wochenrückblick lassen wir zukünftig das Intro weg. Wir schaffen das mit den skipbaren Kapitelmarken zeitlich nicht mehr und das Intro nervt einige. Die Themenfolgen behalten das Intro.

00:00:48 Jason und seine Vorträge beim MINT Schülerkongress.

00:23:00 Corona-Zahlen aktuell und Status Corona in der Schule.

01:15:00 NASA Entdeckung auf dem Mond

Wie sieht ein Lockdown light aus?

Geplant ist die Schließung aller Restaurants, Bars und Kneipen, was mit einer massiven Einschränkung und hohen Umsatzverlusten der Tourismusbranche einhergehen würde.

Die Venus auf der Phosphan nachgewiesen wurde

116 Phosphan, die Venus und der Große Filter

In unserer neuen Podcastfolge besprechen wir natürlich das große Beben, das durch eine astronomische Entdeckung auf der Venus ausgelöst wurde. Da ich mich ausführlich mit diesem Thema beschäftige, konnte ich die Bedeutung dieser Entdeckung einmal etwas einordnen. Außerdem sprechen wir über drei wichtige Auftritte und darüber wie ich in einen „Saw„-Escape Room gekommen bin.

00:00: Festrede zur Verleihung der SFN Awards

Im letzten Jahr haben wir im Podcast schon über die Verleihung der SFN Awards, und zwar an mich, gesprochen. Dieses Jahr ist es wieder so weit, jedoch bin ich diesmal nicht Nominierter oder Preisträger, sondern Festredner: Man hat mich gefragt, ob ich als Preisträger des letzten Jahres nicht spontan einspringen und innerhalb einer Woche eine Festrede zu diesem Anlass vorbereiten könnte. Ich antwortete enthusiastisch bejahend und dementsprechend durfte ich die Rede am letzten Freitag auf der Preisverleihung in Kassel dann tatsächlich halten. Hier könnt ihr sie euch anhören.

11:30: Rede vor der Klasse zum Traktor-Vorfall

Es gibt auch Neues über die Nachbereitung des Vorfalls, bei dem mich vermutlich jemand mit dem Traktor überfahren wollte. Freunde dieser Person haben an meiner Schule gezielt Lügen und Gerüchte gestreut, um meine Position in den laufenden Ermittlungen zu schwächen und mich zu diskreditieren, indem sie unter anderem behaupteten, ich sei verrückt und paranoid geworden und würde bald jeden anzeigen. Wir haben beschlossen, diesen perfiden Handlungen etwas zu entgegnen. Folglich habe ich ähnlich wie in der sechsten Klasse, als ich meinen Mitschüler*innen Autismus erklärt habe, eine Ansprache zur Klasse gehalten, indem ich den Vorfall zunächst einmal bestätigte, sie aber auch klipp und klar darauf hingewiesen habe, dass sie diesen Menschen bei ihrem Plan helfen, wenn sie ihre Lügen weiter verbreiten und somit eine Mitschuld tragen.

Um die langfristigen Folgen dieser Reaktion bewerten zu können, werden wir wohl die Zukunft abwarten müssen, ich bin mir allerdings recht sicher, dass diese Entscheidung richtig war, denn schulintern hat sich die Situation seitdem zumindest etwas beruhigt. Sobald es in dieser Angelegenheit Neuigkeiten gibt, werden wir eventuell darüber informieren.

33:00: Auftritt im Wellenbrecher-Video

Meine Rede bei der Verleihung des SFN-Awards und mein Vortrag vor der Klasse waren nicht die einzigen Auftritte dieser Woche für mich. Wie ihr vermutlich alle wisst, habe ich in den letzten Monaten sehr viel Zeit damit verbracht, mich über die unsolidarischen Arschlöcher aufzuregen, welche die Corona-Schutzmaßnahmen bewusst missachten oder unter Nutzung falscher Tatsachen bekämpfen. Umso mehr freute ich mich, dass ich letzte Woche mal etwas mehr als nur das machen konnte, ich konnte nämlich ein Zeichen für die Einschränkungen wie Abstandhalten, Maskentragen, und Hygieneregeln beachten und auch für den Download der Corona Warn-App setzen, indem ich am Wellenbrecher-Video mitgewirkt und letztlich auch einige Auftritte im Video habe. Die Woche war für mich also reich an wichtigen Auftritten. Auch wenn ich bei der Aufnahme viel geflucht habe, hat sich die Arbeit letztlich definitiv gelohnt. Hier könnt ihr euch das Video ansehen.

37:00: Escape Room

Neben all den ernsthaften und zweifelsohne wichtigen Dingen die ich in dieser Woche gemacht habe, ist natürlich auch wieder Lustiges (zumindest für Außenstehende und mich im Rückblick) passiert. Am Wochenende waren wir in Hannover in einem Escape Room zum Film Armageddon. Im Anschluss an einige wissenschaftlichen Anmerkungen erzähle ich im Podcast, wie ich dabei in einen Raum mit einem Toten gekommen bin und die Toten anschließend immer mehr – und nicht immer ganzzahlig in ihrer Anzahl – wurden, weil ich aus Versehen in den falschen Raum, nämlich in den zum Film Saw, gekommen bin.

44:00: Phosphan auf der Venus

Ein astronomisches Thema hat es mal wieder in die Öffentlichkeit geschafft, auf Platz 1 in den Twitter-Trends und leider auch mal wieder in die Boulevard-Presse. Die Versprechungen sind groß: Einige sprechen von der Entdeckung Außerirdischer, andere fügen zumindest das Wort „wahrscheinlich“ hinzu, wieder andere erwähnen „starke Hinweise“. Im Grunde genommen ist folgendes passiert: Auf der Venus hat man ein Molekül namens Phosphan gefunden, welches nach unserem Wissen unter den auf der Venus herrschenden Bedingungen nur durch biologische Aktivitäten – also Außerirdische – entstehen kann.

Das ist natürlich absolut nicht gleichbedeutend mit der Aussage, dass das Phosphan von Außerirdischen kommen muss. Am wahrscheinlichsten ist, dass Phosphan einfach auf Arten entstehen kann, die wir jetzt noch nicht kennen – auch das ist interessant, aber die Entstehung von Phosphan interessiert die Öffentlichkeit kaum. Ich persönlich freue mich aber dennoch schon sehr auf die künftigen Ergebnisse rund um das Phosphan, die uns vor allem Raumsonden liefern werden.

Obwohl es sehr unwahrscheinlich ist, ganz auszuschließen ist außerirdisches Leben aktuell noch nicht. Daher haben wir uns einfach mal unabhängig von der Phosphan-Entdeckung allgemein über die Konsequenzen unterhalten, die eine Entdeckung außerirdischen Lebens hätte. Man muss da nämlich grundsätzlich zwischen zwei Möglichkeiten unterscheiden, die Außerirdischen könnten unabhängig von dem Leben auf der Erde entstanden sein oder aber von der Erde kommen (oder umgekehrt).

Und letztlich gibt es noch einen Grund, weshalb es vielleicht gar nicht erfreulich wäre, wenn das Phosphan von Außerirdischen käme, nämlich den sogenannten Großen Filter. Der Gedanke ist folgender: Da sich noch keine Zivilisation über unsere Milchstraße ausgebreitet hat, obwohl diese schon sehr alt ist, muss es irgendwas geben, was Zivilisationen davon abhält, zu entstehen und die Galaxis zu erobern – sonst hätten wir sie ja schon entdeckt. Diese Hürde, die sozusagen als Filter fungiert, nennen wir den Großen Filter.

Dieser Filter kann in verschiedenen Entwicklungsstufen liegen. Es kann sein, dass der Filter schon bei der Entstehung des Lebens überhaupt liegt. Demnach ist die Entstehung von Leben ein einmaliger Zufall und deshalb konnten keine Zivilisationen entstehen, die dann die Galaxis erobern. Vielleicht gibt es Bakterien auch überall, aber die Entwicklung komplexer Lebewesen ist unglaublich selten und deshalb entstehen keine großen Zivilisationen. Die dritte Variante ist, dass die Bildung von Intelligenz evolutionär unvorteilhaft und deshalb extrem selten ist. In all diesen Fällen hätten wir den Großen Filter bereits hinter uns.

Je mehr außerirdisches Leben wir jedoch finden und desto komplexer es ist, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Große Filter, also die kritische Entwicklungsstufe, die kaum eine Zivilisation überlebt, noch vor uns liegt. Vielleicht liegt sie in der Klimakrise: Jede Spezies, die Industrie entwickelt, löscht sich durch eine Erwärmung ihres Planeten aus. Oder aber jede hinreichend intelligente Zivilisationen entdeckt eine Technologie wie Atomwaffen, Nanotechnologie oder tödliche Viren, welche die Zivilisation dann auslöschen. Das würde erklären, warum sich noch niemand ausgebreitet hat und in Anbetracht unserer derzeitigen Lage ist es nicht auszuschließen, dass unsere aktuelle Entwicklungsstufe der Große Filter ist. Zumindest heute sehen wir uns jedoch wohl noch nicht mit dieser Frage konfrontiert. Eines gar nicht allzu fernen Tages wird es jedoch vermutlich so sein.

Weiterhin arbeiten wir an unserer neuen Website und weiterhin wollen wir das Wochenendrebellen-Team vergrößern. Wir suchen also Menschen, die uns vielleicht auf irgendeine Weise helfen könnten, zukünftig die Welt durch Spenden an die Neven Subotic Stiftung und weitere Projekte zu verbessern. Interesse? Mail an wochenendrebell@wochenendrebell.de

Ein Oberarm auf dem eine Spritze mit der Influenza Impfung gesetzt wird.

115 Veganismus | Grippeimpfung | Rede im SFN

Wir machen Fortschritte dabei, einen wöchentlichen Turnus aufrechtzuerhalten, denn wir haben mal wieder einen Wochenrückblick aufgenommen und in dieser Episode sprechen wir darüber wie schwierig es ist, sich in einer ehrlichen Rede nicht übertrieben oft selbst zu loben, darüber wie das Unterlassen von Geschlechtsverkehr einem Impfungen ersparen kann und auch darüber, wieso vegane Ernährung absolut keinen Spaß macht und wir uns dennoch daran gewöhnen müssen. Viel Spaß!

01:45 Rede zum SFN-Award

Ich bin aufgeregt, aber auch sehr glücklich: Neulich im Schülerforschungszentrum wurde ich gefragt, ob ich – sollten die eingeladenen Gäste absagen – vielleicht bei der Verleihung des SFN-Awards, den ich im letzten Jahr gewonnen habe, einspringen und die Rede halten könne. Ich war darauf so begeistert, dass am Ende des Gesprächs feststand, dass ich die Rede am nächsten Freitag halten werde und nun begebe ich mich in die Planung. Leider habe ich einen Rückschlag erlitten, als mein Opa mir sagte, meine erste Version könne ich so nicht bringen. Sie bestand im Wesentlichen aus einer 20-minütigen Aufzählung meiner bisherigen Erfolge am Schülerforschungszentrum und einer Aufzählung an Preisen, die ich verdientermaßen gewonnen habe und Preisen, die ich unverdientermaßen nicht gewonnen habe. Aber keine Sorge, ich habe auch noch einige andere Ideen…

08:20 Grippeimpfung

Es ist eine wichtige Entscheidung, aber sie ist gut durchdacht: Ich habe entschieden mich chippen zu lassen. Der wichtigste Beweggrund für meine Entscheidung war in jedem Fall die integrierte Google-Maps-Funktion, die wirklich sehr praktisch ist. Nein, mal ohne Spaß: Ich habe schon als ich klein war alle empfohlenen Impfungen absolviert, habe mich nun in Anbetracht dieser Pandemie aber mal mit einer Grippeimpfung beschäftigt, denn natürlich ist es wichtig, dass unser Gesundheitssystem in diesem Jahr nicht zusätzlich durch eine stark ausgeprägte Influenza-Epidemie belastet ist und alle Ressourcen in die Bekämpfung von Covid-19 investiert werden können. Gleichzeitig bin ich durch diverse Allergien im Frühjahr sowieso schon vorbelastet und da die Grippeimpfung bei älteren Menschen weniger zuverlässig ist, spielt natürlich auch der Schutz dieser Menschen eine große Rolle. Alles in einem wurde ich beim Arzt jedenfalls in meinem Gedanken bestätigt, dass eine solche Impfung in diesem Jahr durchaus sinnvoll ist und habe mich deshalb dafür entschieden, sie auch in Anspruch zu nehmen.

Dies nehmen wir als Anlass, um einmal etwas über meine Risikoeinschätzung zu sprechen: Wenn ich mal Bauchschmerzen habe, denke ich unwillkürlich an Cholera, bei Fieber musste meine Mama mich bereits mit der Tatsache beruhigen, dass eine Malaria-Infektion in Mitteleuropa sehr unwahrscheinlich ist und über meinen vorsichtigen Umgang mit dem Coronavirus haben wir ja schon häufig im Podcast gesprochen. Trotz all dem hielt ich eine HPV-Impfung für nicht nötig, schließlich ist diese Erkrankung primär durch Geschlechtsverkehr übertragbar und das wäre nun wirklich seeeeehr weit hergeholt.

20:50 Veganismus

Der eigentliche Grund meines Arztbesuchs war eigentlich eine Blutabnahme, die ich nun zweimal im Jahr absolvieren muss, da ich mich seit meinem 15.Geburtstag vollständig vegan ernähre. Die medizinischen Ergebnisse waren sehr positiv, insgesamt fällt mein Fazit jedoch eher gemischt aus: Spaß macht´s sicherlich nicht, aber es ist allemal besser als die Folgen des Konsums tierischer Produkte. Darüber sprechen wir in dieser Episode etwas genauer genauso wie über den Fortschritt bezüglich veganer Ernährung in Öffentlichkeit der letzten paar Jahre und die Entwicklung innerhalb unserer Familie.

In Anbetracht dessen, was wir so in den letzten Wochenrückblicken besprechen mussten, war es dann doch eine eher positive Episode. Jedenfalls haben wir unser Vorhaben gehalten, in jeder Folge mindestens über zwei positive Dinge zu sprechen: Die Rede im Schülerforschungszentrum und die Tatsache, dass ein kleiner Asteroid die Erde in dieser Woche relativ knapp nicht getroffen hat. Ist ja auch schon mal was